Warum an der Donau dieser "Tunnel" entsteht

Eine Unterführung bei der neuen Donaubrücke – "Entsteht hier etwa ein Mini-Tunnel?", fragt Fotograf Mike Wolf. Wir haben nachgefragt. Das steckt dahinter.
Bilder zeigen den Rohbau. An der neuen Donaubrücke – wenn sie denn dann fertig ist (mehr dazu im Bericht weiter unten) – wird offenbar eine Unterführung gebaut.

"Entsteht hier etwa ein Mini-Tunnel?", fragt "Heute"-Fotograf Mike Wolf. Wir gaben die Frage weiter, erhielten nach mehrmaligen Anfragen schließlich folgende Auskunft vom Magistrat der Stadt Linz, Abteilung Gebäudemanagement und Tiefbau:

"Dabei handelt es sich um das Widerlager auf Seite Linz. Die Öffnung dient als Durchlass für Fußgänger- und RadfahrerInnen.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dadurch wird gewährleistet, dass der am Damm verlaufende Weg für Fußgänger- und RadfahrerInnen nicht durch die darüber liegenden zukünftigen Verkehrsflächen unterbrochen wird (kreuzungsfreie Querung)."

"Tunnel" für Radfahrer, aber noch keine Brücke



Zur Erklärung: Ein Widerlager ist im Brückenbau ein Bauteil, das den Übergang zwischen einer Brückenkonstruktion und einem Verkehrsweg herstellt.

Eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger gibt es damit also schon. Die Donaubrücke lässt hingegen noch auf sich warten. Wie Ende August bekannt wurde, wird sich ihre Fertigstellung verzögern. Sie wird nicht, wie geplant, im Herbst 2020 fertig sein.

Bei der statischen Berechnung sollen Planern in Frankreich Fehler unterlaufen sein, erklärte Stadtrat Markus Hein (FP) damals. Hier noch einmal der Bericht zum Nachlesen.

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