Warum das moderne Leben so viel Stress bereitet

Qual der Wahl: Das Leben im 21. Jahrhundert ist von vielen Wahlmöglichkeiten und Optionen geprägt. Das überfordert viele Menschen und setzt sie unter Druck.
Qual der Wahl: Das Leben im 21. Jahrhundert ist von vielen Wahlmöglichkeiten und Optionen geprägt. Das überfordert viele Menschen und setzt sie unter Druck.Foto: Depositphotos/Melpomene (Tierney Michiko N )
Technische Errungenschaften sollten Ruhe in unser Leben bringen. Stattdessen ist der moderne Mensch zunehmend von Stress und Unruhe geplagt. 

Eigentlich sollte man meinen, dass die Menschen mit der Zeit ein immer entspannteres Leben führen. Schließlich kamen in den letzten hundert Jahren zahlreiche massentaugliche Erfindungen auf den Markt, die den Alltag erleichtern sollen. Waschmaschine und Geschirrspüler stehen heute in fast jedem Haushalt. Und auch der Pizza-Lieferdienst, das E-Bike oder das Smartphone sollen eigentlich dazu beitragen, alles noch ein wenig einfacher zu machen. Und in der Arbeitswelt ging man noch vor wenigen Jahrzehnten davon aus, dass die zunehmende Automatisierung dafür sorgen würde, dass die Menschen sich öfters entspannt zurücklehnen können.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Immer mehr Menschen fühlen sich in Beruf und Privatleben gestresst. Das ist nicht nur unangenehm, sondern schädigt auch nachhaltig die Gesundheit jedes Einzelnen. Woran liegt dieser Trend und was kann dagegen getan werden?

Entspannung im Alltag

Bevor es zu den Wurzeln der zahlreichen Stressfaktoren des modernen Lebens geht, soll erst einmal ein wenig Abhilfe verschafft werden. Es ist durchaus auch kurzfristig möglich, den Stress etwas zu lindern. Hier setzt jeder auf sein eigenes Patentrezept.

Manchen gelingt es, mit Atemübungen etwas Druck aufzubauen. Andere berichten von positiven Erfahrungen mit Produkten wie CBD-Öl von Cibdol, die eine entspannende Wirkung haben können. Und wieder andere schwören auf fernöstliche Meditationstechniken. Wichtig ist, solche Methoden zur Entspannung frühzeitig anzuwenden, wenn aus ein wenig Alltagshektik Dauerstress zu werden droht.

Das Smartphone: Fluch oder Segen?

Natürlich erleichtert das Smartphone zahlreiche kleine Dinge im Alltag. Mal eben schnell das Wetter nachschauen, die Route für den Arztbesuch planen oder per WhatsApp eine Verabredung planen – das alles ist praktisch. Trotzdem dürfte die ständige Smartphone-Nutzung für viele Menschen zu mehr Stress führen. Wer im Sekundentakt auf den Bildschirm sieht, um auch ja keine wichtige Nachricht zu verpassen, oder noch um zehn Uhr Abends neue Emails aus der Arbeit liest, kann den wichtigen Dingen im Leben weniger Aufmerksamkeit schenken. Gerade die sozialen Medien können dazu beitragen, diesen Effekt zu verstärken, indem sie ihren Nutzern den Eindruck vermitteln, dass ihre Bekannten pausenlos etwas Tolles erleben. Das führt zu sozialem Druck und Unzufriedenheit, die sich wiederum in Stress äußern.

Mehr Möglichkeiten, mehr Erwartungen

Je einfacher und schneller eine Aufgabe erledigt werden kann, desto größer wird auch der Druck, in kurzer Zeit möglichst vieles zu erreichen. Schließlich sind es für jede Aufgabe nur ein paar Minuten mehr, die benötigt werden. Auf die Dauer summiert sich so aber vieles, so dass zum Schluss die Belastung größer ist als bei einer einzelnen Aufgabe, die länger dauert. Denn für das Gehirn ist es anstrengend, ständig von einem Thema zum nächsten zu wechseln und möglicherweise auch noch mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Die Flut von Informationen, die dabei im Sekundentakt eintreffen, sorgen schnell für ein Gefühl der Überforderung.

Deshalb kann es durchaus auch einmal hilfreich sein, auf die Möglichkeiten der modernen Technologie zu verzichten und stattdessen, in Ruhe, dem was man tut seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Dieses Prinzip nennt sich Achtsamkeit und es ist wohl kein Zufall, dass davon in letzter Zeit immer öfter die Rede ist. Denn die meisten Menschen könnten davon wohl eine gute Portion brauchen.

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