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Warum die ÖSV-Stars auf Abfahrt an Zöllnern vorbeirasen

Was können die Ski-Stars bei der ersten Matterhorn-Abfahrt gewinnen? Was machen Zöllner neben der Piste? Alle Fragen und Antworten zum neuen Rennen.
Sport Heute
09.11.2023, 10:06
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Am Wochenende kommt es zum Spektakelrennen in Zermatt. Unter dem Matterhorn stürzen sich Vincent Kriechmayr und Co. in die Tiefe, um das erste Matterhorn-Rennen zu gewinnen. Alle Fakten zum Rennen.

Was kann man gewinnen?

Pro Rennen schütten die Organisatoren gut 200.000 Euro Preisgeld aus. Das ist deutlich über dem FIS-Minimum, das 144.000 Euro beträgt. Dem Sieger des Rennens winkt jeweils eine Summe von 60.000 Euro. Sollte ein Athlet gleich beide Rennen gewinnen, kommen zusätzliche 50.000 Euro dazu. Einzig in Kitzbühel (100.000 pro Sieg) können die Stars mehr für einen Sieg einstreichen. Im Optimalfall kann ein Ski-Star also 170.000 Euro in Zermatt kassieren. Dazu gibt es für die Podestfahrer eine Matterhorn-Trophäe. Die dreidimensionale Skulptur gibt es in verschiedenen Größen. Der Gewinner kriegt außerdem einen Gutschein zur Besteigung des Matterhorns.

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Die Strecke

3,7 Kilometer dauert die Männerabfahrt voraussichtlich. Sollte es jedoch Wetterkapriolen geben, zum Beispiel Wind, haben die Organisatoren insgesamt drei mögliche Startpositionen gewählt. Mit den 3700 Metern ist es die zweitlängste Abfahrt des Weltcups. Nur beim Lauberhorn (4,5 Kilometer) müssen die Athleten länger fahren. Es ist das höchstgelegene Rennen des Skizirkus. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Matterhornsprung. Dort könnten die Sprünge bis zu 70 Meter weit sein.

Zöllner im Einsatz

Das Rennen ist eine Zwei-Länder-Veranstaltung. Start in der Schweiz, Ziel in Italien. Das ist besonders im Hinblick auf die Pistenpräparation ein Thema. Die Schweizer Armee, die wie in Adelboden und Wengen im Einsatz steht, darf nämlich nur auf Schweizer Seite rutschen. Eine lustige Anekdote gibt es auch. Die Fahrer fahren durch einen Zollbogen. Dort stehen während des Rennens auch Zöllner in Uniform neben der Piste. Immerhin: Die Athleten müssen keinen Pass vorzeigen.

Rettungsheli

Sollte sich ein Athlet eine Verletzung zuziehen und mit dem Heli abtransportiert werden, kann er selbst entscheiden, ob es in die Schweiz oder nach Italien zur medizinischen Versorgung geht.

Wie viele Zuschauer?

Gut zwei Drittel der Strecke sind vom Zielbereich einsehbar – eine Seltenheit im Weltcup. Das Ziel bietet Platz für gut 5600 Ski-Fans. Gut 2000 davon werden wohl aus Zermatt ins Ziel reisen. Das ist keine einfache Reise. Mit der Bahn aufs Klein Matterhorn, von dort können die Fans mit den Ski oder der neuen Bahn zur Station Testa Grigia fahren. Der Weg ins Ziel ist nur mit Bahn und Ticket möglich – die ganze Fahrt dauert über eine Stunde. Übrigens: Nach dem Rennen bleibt den Fans nicht viel Zeit. Die letzte Bergfahrt ab dem Zielgelände ist auf 15.45 Uhr angesetzt. Zur Erinnerung: Das Rennen beginnt um 11.30 Uhr.

Wie ist das Wetter?

Es wird kalt! Die Fahrer müssen sich im solarbetriebenen Starthaus warm anziehen. Am Samstag wird das Rennen wohl bei Sonnenschein gefahren. Am Sonntag ist leichter Schneefall vorhergesagt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.11.2023, 10:06
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