Österreich

Warum Fleischhauer noch Wurstsemmeln verkaufen

Die Würstelstände sind dicht. Bei den Fleischern gibt es aber immer noch Snacks im Gassenverkauf - essen darf man sie dort aber nicht!
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:04

Viele Wiener wundern sich, warum der Fleischer ums Eck immer noch Leberkäs- und Wurstsemmeln über die Gasse verkaufen darf, während Würstelstände geschlossen haben. Die Antwort darauf ist, dass die Fleischer - genau so wie Supermärkte und andere Lebensmittelgeschäfte - zur Grundversorgung gehören. Das heißt, sie gelten als Lebensmittelgeschäfte und dürfen deshalb offen halten. Die Würstelstände dagegen gehören zur Gastronomie, diese darf derzeit nicht aufsperren, wie die Wirtschaftskammer Wien "Heute" erklärte.

Lokalaugenschein in der Fleischerei

"Natürlich wird bei uns strengstens auf Hygiene-Vorschriften geachtet", erzählt eine der freundlichen Damen hinter der Theke der Pferdefleischerei Gumprecht in Wien-Brigittenau. Beispielsweise wird das Sackerl mit der heißen Köstlichkeiten dem Kunden nicht mehr direkt gereicht, sondern er muss es selber von der Theke nehmen. Essen muss er seine Semmel dann natürlich woanders - am besten zuhause in der Wohnung. Im Geschäft dürfen sich nicht mehr als fünf Leute gleichzeitig aufhalten. Das wird natürlich auch eingehalten.

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