Die Corona-Pandemie sorgt für Chaos im heimischen Sport. Im Fußball soll ab September wieder ein wenig Normalität einkehren. Wenn die neue Bundesliga-Saison am 11. September angepfiffen wird, dürfen wieder bis zu 10.000 Fans in die Stadien.
Die täglich steigenden Ansteckungszahlen zeigen aber: Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Von Entspannung keine Spur - das trifft auch auf die Bundesliga zu. Das stellt eine Fan-Stellungnahme von Rapid unter Beweis, die laut Informationen des "Kurier" aktuell in Arbeit sei.
Beim österreichischen Publikumsmagneten werde es zu einem Stimmungsverzicht kommen, laute die Botschaft darin. Das Blatt berichtet, dass sowohl Vertreter des Klubs als auch der Fan-Szene bestätigt hätten, dass mit den Fans nicht automatisch die Stimmung ins Allianz Stadion zurückkehren werde.
Zumal viele Fans trotz eines bezahlten Abos gar nicht erst ins Stadion gehen würden, heißt es weiter. Rund 2500 Abos seien abgesetzt worden, davon werde rund ein Fünftel der Fans daheim bleiben. Finanzieller Schaden für den Verein soll durch den Kauf abgewendet werden.
Warum die Fans ruhig oder gar fern bleiben wollen?
Der "Kurier" nennt drei Gründe. Mit dem gebotenen Sicherheitsabstand seien Stimmung und Choreos nicht wie gewohnt umsetzbar. Fans und Klub wollen durch Verletzungen der Abstandsregeln keine Tribünensperren riskieren, Politik und Medien keinen "Rapid-Cluster" liefern. Ultras-Vertreter wollen nicht riskieren, erkämpfte Rechte wie Stehplätze zu verlieren, sollten Corona-Einschränkungen nach der überstandenen Krise nahtlos weitergeführt werden.