Die Dominatorin hat wieder zugeschlagen. Mikaela Shiffrin krönt sich bei ihrem Heimrennen in den USA am Sonntag zum fünften Mal zur Siegerin. Es ist ihr 71. Weltcuperfolg. Damit hat sie den Allzeitrekord von Ingemar Stenmark eingestellt.
Im Zielraum bricht sie in Tränen aus. Die 26-Jährige heult Rotz und Wasser. Warum? "Es sind große Emotionen. Es ist immer die Frage, ob ich schnell genug fahre, ohne einen großen Fehler zu machen und zu gewinnen. Heute hat Petra den großen Fehler gemacht. Aber es ist eng, es wird die ganze Saison so weitergehen."
Sie verspüre in Killington besonders viel Druck. "Dieses Rennen bedeutet mir sehr viel. Ich hatte hier sehr viele spezielle Momente erlebt, mit meiner Familie, mit Menschen, die jetzt vielleicht nicht mehr da sind."
Shiffrin verlor im Vorjahr ihren Vater Jeff. 2019 starb ihre Oma. Der Ski-Star leidet unter den tragischen Verlusten. Beide waren enge Bezugspersonen, die bei ihrem ersten Sieg in Killington noch im Zielraum auf sie warteten.