Österreich

Warum sich Firmen um diesen Wiener Schüler (17) reiß...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:09

Zwei Handys, eine Kamera, ein Ersatz-Akku - das sind die Arbeitsutensilien von Patrick Florián. Der 17-Jährige besucht die letzte Klasse der Handelsschule, handelt neben der Schule aber bereits erstaunliche Deals aus - dank Instagram.

Zwei Handys, eine Kamera, ein Ersatz-Akku – das sind die Arbeitsutensilien von Patrick Florián. Der 17-Jährige besucht die letzte Klasse der Handelsschule, handelt neben der Schule aber bereits erstaunliche Deals aus – dank Instagram.

"Ich bin vor vier Jahren zufällig auf die Foto-App fürs Handy gekommen. Anfangs hab’ ich nur unregelmäßig Bilder gepostet – und die waren auch kein Knaller. Bis ich auf die Liste der empfohlenen Nutzer kam", erzählt Patrick. Folge: Die Anzahl seiner Follower explodierte auf 440.000.

Damit wurde der Wiener, der hauptsächlich ruhige Landschaftsfotos (li.) teilt, auch interessant für Firmen. Er bekommt Uhren, PC-Zubehör und Gratis- Reisen – unter einer Bedingung: "Ich muss davon ein Foto auf meine Seite laden und den Hersteller markieren."

Um Patricks große Anzahl an Followern zu nützen, sind viele auch bereit, bares Geld zu zahlen: "Wenn es gut läuft, verdient man bis zu 1.500 Euro an einem Posting." Was nach dem Traum jedes Schülers klingt, ist in Wahrheit harte Arbeit: "Das Wichtigste, um auf Instagram viele Follower zu haben, ist die Interaktion mit anderen Nutzern. Also Bilder zu liken und zu kommentieren. Ich beschäftige mich mindestens drei Stunden täglich damit …" Der Schulabschluss soll sich trotzdem ausgehen.

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