Warum Sie Ihr Date nicht im Voraus googlen sollten

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Das Internet hat unser Dating-Verhalten entscheidend verändert. Das hat nicht nur mit Dating-Sites und -Apps zu tun, sondern auch mit der Möglichkeit, über Suchmaschinen und soziale Netzwerken über den Date-Partner zu recherchieren. "Heute.at" hat einige triftige Gründe, wieso Sie darauf verzichten sollten!

Das Internet hat unser zu tun, sondern auch mit der Möglichkeit, über Suchmaschinen und soziale Netzwerken über den Date-Partner zu recherchieren. "Heute.at" hat einige triftige Gründe, wieso Sie darauf verzichten sollten!

Klar, vor einem ersten Date ist man vor allem aufgeregt und neugierig. So mancher versucht, diese Neugier zu befriedigen, indem man sein Date entweder bei Google eintippt oder soziale Netzwerke nach ihm absucht. Hier sind einige gute Gründe, wieso Sie das in Ihrem eigenen Sinne sein lassen sollten.

1. Da draußen laufen nicht nur Psychos herum

Vor allem viele Frauen googlen ihre Dates im Vorfeld aus Angst, einem Irren in die Hände zu laufen. Das ist selbstverständlich ein legitimer Grund.

Bevor Sie sich auf ein persönliches Treffen einlassen, sollten Sie allerdings bereits mehrere Nachrichten ausgetauscht, gechattet oder sich unterhalten haben. Dadurch sollten Sie eine gute Einschätzung Ihres Gegenübers haben. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt, nicht Google.

2. Das Netz kann täuschen

Eine Internet-Suche kann sicher so manche Peinlichkeit des Date-Partners ans Tageslicht bringen. Diese müssen allerdings nicht repräsentativ für die Person sein. Unter Umständen bilden Sie sich ein Vorurteil, das nicht nur unzutreffend ist, sondern auch verhindert, dass Sie sich auf Ihr Date einlassen - schließlich wissen Sie ja schon im Voraus Bescheid.

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3. Sie bringen sich um das Kennenlernen

Die große Aufregung vor einem ersten Date kommt nicht von ungefähr. Spannung, Neugierde, Vorfreude und ein bisschen Herzklopfen bilden einen emotionalen Cocktail, der das gegenseitige Kennenlernen und "Beschnuppern" so aufregend macht.

Wer sich schon im Vorfeld informiert hat, geht eventuell wesentlich distanzierter und "abgebrühter" in diese erste Begegnung, weil man das Gegenüber schon durchschaut zu haben glaubt. So läuft man Gefahr, sich nicht im gleichen Maß auf das Date einzulassen. Dieses aufregende Kennenlernen kann viel dazu beitragen, dass wir uns verlieben.

4. Möchten Sie gegooglt werden?

Ist Ihr Facebook-Profil frei von Peinlichkeiten? Spiegelt das, was man über Sie im Internet findet, Ihre wahre Persönlichkeit wieder? Würden Sie gerne aufgrund Ihrer Internet-Geschichte eingeschätzt werden wollen? Die meisten werden diese drei Fragen wohl mit einem Nein beantworten.

Wir sind nicht unsere Online-History. Was der Informationsschwemme, die von jedem von uns im Netz existiert, nicht zeigt, ist der Kontext. Natürlich kann man dem Date-Partner erklären, wie es jeweils zu den Peinlichkeiten kam, aber das ist bei einem ersten Treffen eigentlich ein Stimmungskiller. Wenn man sie nciht aufklärt, können sich Vorurteile allerdings festsetzen.

 

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