Warum Urlaub am Balkan einfach das Größte ist

Der Sommer naht, deshalb geht es nun auch an die Vorbereitungen für den Urlaub. Und auch dieses Jahr wird es nichts mit Italien oder Spanien.
Nirgends ist es so schön wie zu Hause: Dieses Motto gilt für uns in Österreich lebenden Jugos gleich doppelt. Denn klarerweise liegt unser Lebensmittelpunkt in der Alpenrepublik. Wenn es aber heißer wird und das Thermometer die 30-Grad-Marke immer öfter überschreitet, dann reicht das Gänsehäufel nicht mehr aus für eine perfekte Abkühlung. Dann rückt die zweite Heimat in den Fokus.



Klar, es gibt viele schöne Urlaubsdestinationen: Italien, Spanien oder Südfrankreich. Am Ende wird es aber doch wieder ein Roadtrip für Arme nach Opatija. Wozu einen gemütlichen Einstundenflug, wenn man mindestens zwei auf der Grenze nach Kroatien stehen kann, während die Klimaanlage des Opel Kadett den Geist aufgibt?

CommentCreated with Sketch.2 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Es gibt aber nichts Schöneres, als wenn man im Norden Kroatiens über enge Serpentinen fährt und sich vor einem plötzlich die Adria auftut. Dann schlägt man idealerweise in irgendeinem Drei-Sterne-Hotel sein Lager für ein paar Tage auf und lässt es sich ein wenig gut gehen. Natürlich auf den weltbekannten Kiesstränden. Da liegt es sich bekanntlich am besten. Aber der eigentliche Urlaub folgt ja erst!



Denn nur die wenigsten von uns Jugos haben das Privileg, ein Haus am Meer zu haben. Die Villen – und das ist keine Übertreibung – stehen eher im Landesinneren.Und wenn vom "Landesinneren" die Rede ist, dann ist meistens Bosnien oder Serbien gemeint. Nennen wir das Kind beim Namen: Die Grundstückspreise sind dort um einiges günstiger als in der weltweit beliebten Urlaubsdestination Kroatien.



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Hat man kein Schloss gebaut, dann leben mindestens hunderte von Verwandten am Balkan verstreut, die immer ein Bett für die "Svabos" aus Wien frei haben. Ein paar Mannerschnitten und Mozartkugeln gehören aber mit ins Gepäck. Wobei die spätestens seit der Grenze nicht mehr so aussehen, wie sie eigentlich sollten. Aber das ist Tante Gordana und ihren fünf Kindern herzlich egal.

Ab da heißt es: Grillen bis zum Umfallen. Frühstück, Mittag- und Abendessen besteht nur mehr aus Cevapcici, Pljeskavica und Burek. Um das Ganze runterzubekommen, hilft der selbstgebrannte Schnaps von Onkel Vinko. Übrigens kann man sich sicher sein, dass man vor der Abreise noch eine ganze Palette mitbekommt.



Nachdem man sich vollgefressen, vollgetrunken, sich die edelsten Markensachen à la "Guchi" und "Adidos" an der nächsten Pijaca gegönnt hat, geht es braungebrannt wieder zurück nach Österreich. Kurz vor der Grenze macht man noch einen Abstecher zum "Konzum" und deckt sich mit Eurokrem, Smoki und Cockta ein. Allein der Nostalgie wegen, die man in der anderen Heimat immer wieder verspüren möchte.

Und auf der Fahrt überlegt man sich, wohin es nächstes Jahr geht. Club-Urlaub in der Türkei? Eine Tour durch Südostasien? Oder ein hipper Trip nach Skandinavien? Gedankenspiele schön und gut: Am Ende fährt man eh wieder nach "unten".

Zu weiteren Geschichten vom Balkan geht es HIER entlang >>> (red)
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