Trotz des dämpfenden "Basiseffekts" blieben Mineralölprodukte in Österreich im Dezember mit 14 Prozent Teuerungs-Schub im Jahresabstand der Hauptpreistreiber. Ohne sie hätte die Inflationsrate nur 2,6 statt 3,2 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.
Trotz des dämpfenden "Basiseffekts" blieben Mineralölprodukte in Österreich im Dezember mit 14 Prozent Teuerungs-Schub im Jahresabstand der Hauptpreistreiber. Ohne sie hätte die Inflationsrate nur 2,6 statt 3,2 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.
Die Preistreiberei gehört gestoppt, verlangt die AK. "Die Preissteigerungen sind immer noch hoch. Im Jahr 1990 erreichten sie letztmalig das derzeitige Niveau", sagt AK Präsident Herbert Tumpel angesichts der Jahres-Inflation von 3,3 Prozent. Die AK verlangt klare Maßnahmen gegen die Preistreiber.
Die Teuerungen im Detail:
"Wohnung, Wasser und Energie" (+ 3,7 Prozent):
Haushaltsenergie +6,4 Prozent
Heizöl +17 Prozent
Gas +13 Prozent
Strom +/- Null
Wohnungs-Instandhaltung +3,3 Prozent
Wohnungsmieten +4,0 Prozent
"Verkehr" (+4,5 Prozent bzw. +0,62 Prozentpunkte VPI-Plus)
Sprit-Preise +13 Prozent
Wartung und Reparaturen von Pkw +4 Prozent
"Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+4,0 Prozent):
Nahrungsmittel +3,5 Prozent
Fleisch und Fleischwaren +5 Prozent
Molkereiprodukte und Eier +6 Prozent
Brot und Getreideerzeugnisse +3 Prozent
Obst +2 Prozent
Gemüse -5 Prozent
Alkoholfreie Getränke +7,6 Prozent
Kaffeepreise +19 Prozent
"Verschiedene Waren und Dienstleistungen" (+2,7 Prozent):
Schmuck und Uhren +13,0 Prozent
"Freizeit und Kultur" (+1,7 Prozent):
Pauschalreisen +9,4 Prozent
"Bekleidung und Schuhe" -1,2 Prozent