Wirtschaft

Was alles im Jahr 2011 teurer wurde

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:41

Trotz des dämpfenden "Basiseffekts" blieben Mineralölprodukte in Österreich im Dezember mit 14 Prozent Teuerungs-Schub im Jahresabstand der Hauptpreistreiber. Ohne sie hätte die Inflationsrate nur 2,6 statt 3,2 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.

Trotz des dämpfenden "Basiseffekts" blieben Mineralölprodukte in Österreich im Dezember mit 14 Prozent Teuerungs-Schub im Jahresabstand der Hauptpreistreiber. Ohne sie hätte die Inflationsrate nur 2,6 statt 3,2 Prozent betragen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Weitere wichtige Preistreiber waren Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel.

Die Preistreiberei gehört gestoppt, verlangt die AK. "Die Preissteigerungen sind immer noch hoch. Im Jahr 1990 erreichten sie letztmalig das derzeitige Niveau", sagt AK Präsident Herbert Tumpel angesichts der Jahres-Inflation von 3,3 Prozent. Die AK verlangt klare Maßnahmen gegen die Preistreiber.





Die Teuerungen im Detail:

"Wohnung, Wasser und Energie" (+ 3,7 Prozent):

Haushaltsenergie +6,4 Prozent

Heizöl +17 Prozent

Gas +13 Prozent

Strom +/- Null

Wohnungs-Instandhaltung +3,3 Prozent

Wohnungsmieten +4,0 Prozent

"Verkehr" (+4,5 Prozent bzw. +0,62 Prozentpunkte VPI-Plus)

Sprit-Preise +13 Prozent

Wartung und Reparaturen von Pkw +4 Prozent

"Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+4,0 Prozent):

Nahrungsmittel +3,5 Prozent

Fleisch und Fleischwaren +5 Prozent

Molkereiprodukte und Eier +6 Prozent

Brot und Getreideerzeugnisse +3 Prozent

Obst +2 Prozent

Gemüse -5 Prozent

Alkoholfreie Getränke +7,6 Prozent

Kaffeepreise +19 Prozent

"Verschiedene Waren und Dienstleistungen" (+2,7 Prozent):

Schmuck und Uhren +13,0 Prozent

"Freizeit und Kultur" (+1,7 Prozent):

Pauschalreisen +9,4 Prozent

"Bekleidung und Schuhe" -1,2 Prozent

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