Was Corona-Regeln für das Stadthallen-Turnier bedeuten

Dominic Thiem, Herwig Straka
Dominic Thiem, Herwig Strakagepa
Ab kommender Woche schlagen die Tennis-Superstars in der Wiener Stadthalle auf. Was bedeuten die neuen Corona-Regeln für die Tennis-Fans?

Novak Djokovic, Dominic Thiem, sieben Top-Ten-Spieler,  16 Herren aus den Top 20 der Weltrangliste. Das Starterfeld bei den Erste Bank Open kommende Woche ist so attraktiv wie nie zuvor. Doch kurz vor dem Start des Tennis-Turniers werden die Corona-Regeln verschärft. Was bedeutet das für die Fans?

"Wir müssen jetzt niemandem die Karten wegnehmen, haben bisher nicht mehr als 1.000 Tickets pro Tag verkauft", erklärt Turnier-Boss Herwig Straka. Zwei Sessions pro Tag ermöglichen das. "Das hat den Vorteil, dass einerseits mehr Fans kommen können und andererseits die Leute nur drei, vier Stunden in der Halle bleiben müssen", erklärt Straka.

Die Sicherheitsvorkehrungen werden streng sein, außerdem werden keine Speisen und Getränke ausgegeben. "Die Wiener Stadthalle ist der sicherste Ort, da ist es auf der Mariahilfer Straße gefährlicher." Alles dafür, Zuschauer in der Halle zu haben. Obwohl nötigenfalls auch ein "Geister-Turnier" möglich ist, das in 180 Ländern live im TV übertragen wird.

"Das Ziel ist es, mit Fans zu spielen. Aber finanziell tut es extrem weh", meint Straka, den bei den neuen Corona-Regeln ein Aspekt wundert. "Warum wird nicht bei den Kapazitäten der Hallen unterschieden?" Nachsatz: "Als Veranstalter muss man eben immer mit dem Worst Case rechnen."

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