Was die Polizei im Badezimmer fand, war erschreckend

(Symbolbild) Was die Polizei im Badezimmer fand, war ein furchtbarer Anblick.
(Symbolbild) Was die Polizei im Badezimmer fand, war ein furchtbarer Anblick.Getty Images/iStockphoto
Gleich zwei tragische Funde machte die Polizei in der deutschen Stadt Hamm, als sie von Nachbarn alarmiert wurde, weil es von der Decke tropfte. 

In der deutschen Stadt Hamm (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) wurde unlängst die Polizei alarmiert, weil es in einem Mehrfamilienhaus bis in den Keller tropfte. Zu allem Übel hörten die Bewohner auch tagelanges Jaulen von einigen Hunden. Als sich die Polizei Zutritt zu der Wohnung verschaffte, aus dem der Wasserschaden und auch die kläglichen Schreie der Hunde zu kommen schienen, trauten sie ihren Augen nicht.

Der Blick ins Badezimmer

Unabhängig davon, dass die Wohnung komplett verdreckt war, fanden sie zunächst einen Husky, der mit einem kurzen Strick an den Heizkörper angebunden war. Doch der Blick ins Badezimmer barg die größte Katastrophe: Ein Schäferhund war kurz an der Armatur angebunden, hatte wohl in seiner Panik unabsichtlich das HEISSE Wasser aufgedreht und stand in der dampfenden Badewanne, die auch den Wasserschaden verursachte. Die verängstigten Hunde und eine Katze, die sich in einem Nebenraum aufhielt, wurde dem Tierasyl Hamm übergeben.

Noch nicht vorbei

Bei den tierärztlichen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass einer der Hunde unlängst Welpen geboren haben muss. Durch fantastische Ermittlungsarbeit konnte der mögliche Aufenthaltsort des Nachwuchses festgestellt werden und in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt und Mitarbeitern des Tierasyls die acht Welpen sichergestellt werden. Der Polizeibesuch bei einem Pärchen unter 30 lief allerdings nicht ohne Widerstand ab. Die 24-jährige "Besitzerin" der erst fünf Wochen alten Welpen griff eine junge Polizistin körperlich an und verletzte sie leicht.

Obwohl nun die Welpen und die zwei traumatisierten Elterntiere wieder im Tierasyl vereint werden konnten, geht man davon aus, dass die Tiere lediglich zur Fortpflanzung von einem 25-Jährigen gehalten wurden. Es wird nun wegen Verstoß des Tierschutzgesetzes sowie auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt und Anzeige erstattet.

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