Was ist ein "No Nut November"?

Viele Männer, die eine Tendenz zur Masturbations- und Pornosucht haben, machen beim jährlich stattfindenden  "No Nut November" mit.
Viele Männer, die eine Tendenz zur Masturbations- und Pornosucht haben, machen beim jährlich stattfindenden "No Nut November" mit.istock
Seit einigen Jahren gibt es im November eine Challenge, bei der es um Masturbationsverzicht geht.

Beim „No Nut November“-Trend geht es darum auf Masturbation zu verzichten. Zur Erklärung: „to nut“ bedeutet im Englischen, bei Selbstbefriedigung zu kommen.

Das hat einen ernsthafteren Hintergrund, als es zunächst womöglich den Anschein hat: Die Challenge geht auf die „NoFap“-Bewegung (zu deutsch: „nicht wichsen“)  aus dem Jahr 2011 zurück. Damals empfand der Web-Designer Alexander Rhodes aus den USA, dass Männer zu viel masturbieren. Das habe er an seinem eigenen Suchtverhalten beobachtet.

Weg von der Sucht

Er gab an während seiner Jugendzeit acht Mal pro Tag onaniert zu haben und pornosüchtig gewesen zu sein. Deswegen versuchte er sich mit der Challenge selbst „sexuelle Disziplin“ beizubringen. Für ihn sei es ein wesentlicher Schritt gewesen, um die Sucht nicht über ihn herrschen zu lassen und wieder sexuelle Erfüllung zu finden.

Daher predigte er eine einmonatige Enthaltsamkeit bei Personen, die ähnlich empfinden wie er. Ein Pornoverzicht wirkt sich positiv auf die Psyche aus, die Fantasie kann wieder angeregt und die Selbstbefriedigung nicht mehr als „mechanisch“ wahrgenommen werden.

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