Was man zum Motiv des Kärntner Zweifach-Killers weiß

In einer Presseaussendung der Polizei vom Dienstag war auch das Motiv des Kärntner Tatverdächtigen Thema. 

Der Kärntner Doppelmord beschäftigt nach wie vor die Ermittler. Denn auch Tage nach den schrecklichen Bluttaten stehen die Behörden noch vor vielen Rätseln. So wissen sie etwa nach wie vor nicht, mit welchem Gegenstand die Frau in Wernberg, es handelte sich um die Ehefrau des Tatverdächtigen, ermordet wurde. Trotz "intensiver Nachsuche" konnten diesbezüglich noch keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden, verkündete die Polizei am Dienstag via Aussendung. 

Auch seitens der italienischen Behörden gibt es einstweilen noch keine neuen Erkenntnisse. Die italienischen Behörden sind ja in erster Linie mit der Aufarbeitung des Suizids des Tatverdächtigen beschäftigt. Gegenwärtig bleibt es abzuwarten, ob das Tatmotiv erforscht werden kann. 

Befragungen von Zeugen brachten keine Erkenntnisse

Die leitenden Ermittler hegen daran offenbar Zweifel. Denn in der Aussendung von Dienstag heißt es, dass die "besonderen Herausforderungen bei diesen Ermittlungen" darin begründet seien, "dass das tatleitende Motiv in höchstpersönlichen Umständen des Tatverdächtigen und seiner Opfer gelegen sein dürfte". Mit anderen Worten: Es besteht die Möglichkeit, dass der Killer seine Beweggründe mit ins Grab genommen hat. 

Zwar wurden schon Erhebungen und Befragungen von Auskunftspersonen und Zeugen vorgenommen, doch auch hier habe es "bisher kein eindeutiges Ergebnis zur Motivlage hinsichtlich der beiden Frauenmorde" gegeben, so die Polizei in der Aussendung. 

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