Was schon vor dem 8. Februar wieder aufsperren darf

Menschen am Stephansplatz: Im Dom und allen Kirchen dürfen wieder Gottesdienste besucht werden.
Menschen am Stephansplatz: Im Dom und allen Kirchen dürfen wieder Gottesdienste besucht werden.Alex Halada / picturedesk.com
Nicht für alle Bereiche ist erst am 8. Februar wieder Öffnung angesagt. Wie die Regierung bekannt gibt, starten Kirchen schon früher als angenommen.

Öffentliche Gottesdienste sind bereits mit 7. Februar – das offizielle Lockdown-Ende fällt eigentlich auf den 8. Februar – unter erhöhten Schutzmaßnahmen wieder möglich, heißt es von Kultusministerin Raab. Darauf hätten sich laut Aussendung die Kirchen und Religionsgesellschaften am Dienstag in einer neuen Vereinbarung mit der Ministerin geeinigt.

Die bisher bestehenden Schutzmaßnahmen wie die Zurverfügungstellung von ausreichend Desinfektionsmittel und das Aussetzen von Gemeinde- und Chorgesängen kehren zurück, es gibt aber auch Verschärfungen. Dazu zählen das Tragen von FFP2-Masken und die Einhaltung des neuen Mindestabstands von zwei Metern.

Eingeschränkte Sitzplatzanzahl

Kirchen und Religionsgesellschaften setzen außerdem weiterhin auf Online-Angebote, die kürzere Dauer von Gottesdiensten und eine eingeschränkte Sitzplatzanzahl, heißt es. "Ich danke den Kirchen und Religionsgemeinschaften und allen Gläubigen für das Durchhalten während des Lockdowns, und dass sie einen wichtigen Beitrag geleistet haben, die Infektionszahlen zu senken", so Ministerin Raab.

Und: "Ich bin mir bewusst, dass der Glaube für viele Menschen in unserem Land gerade in schwierigen Zeiten eine wichtige Stütze darstellt und bin daher froh, dass öffentliche Gottesdienste nun wieder möglich sind. Mit den neuen Schutzmaßnahmen stellen die Kirchen und Religionsgemeinschaften gleichzeitig sicher, dass sich das Coronavirus nicht weiterhin ausbreitet."

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