Was Sie über "Das Sacher" nicht wussten

Bild: Petro Dominegg (MR Film)

Künstler und Industrielle gaben sich die Klinke in die Hand, in den Séparées entsponnen sich viele Geschicke der Geschichte. Anna Sacher machte "Das Sacher" zu einem Haus von Weltruhm - Robert Dornhelm inszeniert die Grande Dame und Entourage am Dienstag und Mittwoch (20.15 Uhr, ORF eins) in einem Historiendrama. Wir haben eingecheckt und alle Infos:

Künstler und Industrielle gaben sich die Klinke in die Hand, in den Séparées entsponnen sich viele Geschicke der Geschichte. Anna Sacher machte "Das Sacher" zu einem Haus von Weltruhm – Robert Dornhelm inszeniert die Grande Dame und Entourage am Dienstag und Mittwoch (20.15 Uhr, ORF eins) in einem Historiendrama. Wir haben eingecheckt und alle Infos.

Dreh: Gefilmt wurde an Originalschauplätzen in Wien und NÖ, Hotelbereiche wurden auf einem Studiogelände detailgetreu nachgebaut. 950 Komparsen und 65 Mimen dabei. Budget: 8 Mio. Euro.

Hunde: Heimliche Stars am Set waren die Französischen Bulldoggen Stinki und Putzi. Die Hausherrin machte die "Sacher Bullys" einst salonfähig und ließ sich sogar mit ihnen porträtieren.

Torte: Das Kalorienbömbchen wurde 1832 per Zufall durch den Küchenjungen Franz Sacher (Vater des künftigen Hoteldirektors Eduard) erfunden. Fürst Metternich orderte eine Spezialität, der Chefkoch wurde aber krank. Später wurde die "Original Sacher Torte" (zwei Schichten Marmelade plus Glasur!) perfektioniert. Pro Jahr entstehen 300.000 Torten. Übrigens: Das liebste Dessert von Laurence Rupp ist die Demel-Trüffeltorte, Josefine Preuß schwört auf Kaiserschmarrn und Robert Dornhelm isst gar nichts Süßes.

Kostüme: 30 Outfits wurden angefertigt., 600 stammen aus dem Fundus. Leiden mussten beim Dreh vor allem kämpfte mit dem "extrem nervigen Bart".

Hotel Sacher: Eduard Sacher eröffnete 1876 das "Hotel de l’Opera" in der Wiener City. 1880 heiratete er die erst 21-jährige Anna Fuchs, die das Haus nach seinem Tod 1892 als Witwenbetrieb weiterführte.

Doku über "Die Königin von Wien"

Anna Sacher als geschickte Managerin, PR-Genie und wenig liebevolle Mutter – im Anschluss an Teil eins des Spielfilms zeichnet Beate Thalberg ab 22 Uhr ein Porträt der außergewöhnlichen Persönlichkeit und räumt mit Klischees auf.

Die Doku zeigt das Sacher als Wohnzimmer der jüdischen Ringstraßengesellschaft, stets mit Blick auf neue technische Erfindungen und das Erstarken des Bürgertums.

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