Die Katastrophenzentrale und die Feuerwehren im Land Oberösterreich sind gerüstet! Seit Montagmittag gab es im Land ob der Enns keine Regenpause mehr, prasselten mehr als 180 Liter Regen pro Quadratmeter und Tag nieder. Im gefährdeten Steyr wurde bereits in der Nacht auf Dienstag der erste Hochwasser-Alarm ausgelöst!
Die enormen Wassermengen könnten in wenigen Stunden für viele Flüsse und Bäche zu viel werden. Bereits in der Nacht auf Dienstag waren aber in ganz Oberösterreich Dutzende Feuerwehren unterwegs, um kleine Überschwemmungen auf Straßen zu beseitigen oder vollgelaufene Keller auszupumpen.
In der Linzer Landeswarnzentrale ist man jedenfalls für alles gerüstet: Wir haben die Anzahl der Disponenten in der Notrufzentrale entsprechend erhöht, hieß es Dienstag am späten Nachmittag aus dem Landesfeuerwehrkommando: Ab dem frühen Nachmittag haben dann immer mehr Leute den Notruf gewählt. Wir rechnen, dass es bis in die Nachtstunden zu noch mehr Einsätzen kommen wird! Die Helfer beziehen sich dabei natürlich auf die Aussagen von Wetter-Experten - und die sagen nichts Gutes voraus: Heute soll die Situation unverändert bleiben. Es liegen wie am Dienstag dichte Wolken über dem Land und es regnet durchgehend und ergiebig, berichtet die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. In Summe können es teilweise bis zu 200 Liter Wasser pro Quadratmeter werden.
Leichte Entspannung wird erst ab Donnerstagabend eintreten. Regnen wird es zwar noch immer, aber nicht mehr in dieser Intensität. Nur: Die Böden können bereits jetzt kein weiteres Wasser mehr aufnehmen.Robert Loy