Eigentlich ist es Hauptaufgabe der Wasserrettung, Menschen oder Boote aus dem Wasser zu retten. In St. Pölten mussten die Einsatzkräfte nun das Gewässer selbst retten. Nachdem es in der Silvesternacht in St. Pölten zu vandalischen Aktivitäten gekommen war, unterstützte die Wasserrettung jetzt die Bergung und Entsorgung von versenkten Gegenständen.
In der Nacht des 31. Dezembers war es in der Landeshauptstadt mehrfach zur Beschädigung und Zerstörung von öffentlichem Gut gekommen. Teilweise waren Gegenstände, wie beispielsweise gesprengte Müll-Container, demontierte Verkehrstafeln und Einkaufswägen in der Traisen und im Werkbach versenkt worden.
Nun sorgte die Wasserrettung dieser Tage auf Anfrage der Stadtgemeinde St. Pölten im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes gemeinsam mit dem Wirtschaftshof für die Bergung des Mülls.
"Den freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern gebührt aufrichtiger Dank für ihre Bemühungen, die über die Kernaufgaben einer Wasserrettung hinausgehen und der Reinhaltung unserer lokalen Gewässer dienen. Es ist zu wünschen, wenn feierliche Ereignisse künftig lustig und mit Freude begangen werden – Sachbeschädigungen und die Verunreinigung unserer Umwelt haben dabei definitiv keinen Platz", dankte Abschnittssprecher Ernst Habusta seinen Kollegen und hofft in Zukunft auf verantwortlicheres Feiern.