Wasserrettung: Zahl der Einsätze steigt weiter

Ulrike Königsberger-Ludwig und Markus Schimböck
Ulrike Königsberger-Ludwig und Markus SchimböckBild: zVg/SPÖ NÖ
578 Einsätze verbuchte die Wasserrettung Niederösterreich im vergangenen Jahr. Heuer rettete man bereits bei zehn Großereignissen – und das, obwohl der Sommer gerade erst angefangen hat.
42.000 ehrenamtliche Einsatzstunden leistete die Wasserrettung Niederösterreich im Jahr 2018. Und es werden immer mehr, wie SP-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Wasserrettungs-Präsident Markus Schimböck am Donnerstag bilanzierten.

"In 578 Fällen musste die Wasserrettung ausrücken und bei vielfältigen Aufgaben Hilfe leisten", berichtete Schimböck. Weiters seien heuer schon zehn Großeinsätze durchgeführt worden, obwohl der Monat Mai regnerisch und kalt gewesen sei und der Sommer gerade erst begonnen habe.

Aufsicht am Wasser, bei Sportevents & Festivals

"Viele Menschen suchen aktuell die Nähe zum Wasser, um etwas Abkühlung zu finden. Ein Badeausflug kann aber auch schnell gefährlich werden, wenn bestimmte Sicherheitsregeln nicht beachtet werden", hielt Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) indes fest.

Die Aufgaben der Wasserrettung sind dabei mannigfaltig: Neben der Aufsicht bei Seen, Badeseen oder der Donau, sorgt man auch bei Freizeitaktivitäten oder Sportevents sowie Musikfestivals für Sicherheit.

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Um diese Einsätze erfolgreich abschließen zu können, müssen die knapp 430 aktiven Retter ständig trainieren, auch gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen. Im Jahresschnitt werden dadurch etwa bis zu zehn Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet, berichtete Schimböck, der sich gemeinsam mit der Politikerin für verstärkte Bemühungen bei der Schwimmausbildung von Kindern einsetzt.



"Zurzeit lernt nur noch jedes zweite Kind in Niederösterreich vor dem Schuleintritt schwimmen", so Königsberger-Ludwig. "Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer. Würde dieser Leitsatz in unserer Gesellschaft bereits im Kindesalter umgesetzt werden, könnten viele Unfälle und Einsätze verhindert werden", resümiert Schimböck. (nit)

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