Am Lerchenfelder Gürtel in Wien ist Mittwochfrüh ein Wasserrohr geplatzt. Nur eine Fahrspur war frei, es bildete sich kilometerlanger Stau - nicht nur im Frühverkehr. Am Nachmittag kam der stärkere Verkehr vor dem Feiertag hinzu und legte Wien noch einmal nahezu flächendeckend lahm.
Am Lerchenfelder Gürtel in Wien ist Mittwochfrüh ein Wasserrohr geplatzt. Nur eine Fahrspur war frei, es bildete sich kilometerlanger Stau - nicht nur im Frühverkehr. Am Nachmittag kam der stärkere Verkehr vor dem Feiertag hinzu und legte Wien noch einmal nahezu flächendeckend lahm.
Mittwochnachmittag staute es über Kilometer auf der Südosttangente (A23) und der Südautobahn (A2) in beiden Richtungen. Betroffen waren auch die Zufahrtswege wie die S1, A21 oder A22. Auch innerstädtisch staute es sich. Vor allem am Gürtel, der ohnehin schon den ganzen Tag betroffen war. Der Zeitverlust betrug mancherorts knapp eine Stunde. Erst gegen 19.00 Uhr entspannte sich die Lage.
Nadelöhr Lerchenfelder Gürtel
Denn die Arbeiten am Wasserrohrbruch am Lerchenfelder Gürtel dauerten bis in den Nachmittag hinein an, bis zum Abend war daher ohnehin mit keiner Entspannung im Verkehr zu rechnen. Der Wasserrohrbruch passierte kurz vor der Thaliastraße, Höhe Grundsteingasse.
Der Schaden wurde kurz vor 7.30 Uhr gemeldet. Seit 15.00 Uhr kann die Passage zwar wieder problemlos befahren werden. Doch dann kam der dichte Abendverkehr vor dem Feiertag dazu.
Rohrstrang lag tief
"Das Problem war, dass der betroffene Rohrstrang sehr tief liegt, etwa drei bis vier Meter. Darum dauerte das auch länger", sagte Wolfgang Zerobin von den Wiener Wasserwerken. Hinsichtlich der Wasserversorgung gab es keine großen Auswirkungen. Es waren nur drei Häuser betroffen. Diese wurden mit einem Tankwagen notversorgt.