Übermäßiger Wasserkonsum hat die Polizei auf die Spur einer Hanfplantage in Wien-Neubau gebracht. Die Beamten entdeckten die Pflanzen im Keller eines Hauses.
Am Montagvormittag verständigte eine Mitarbeiterin der Hausverwaltung einer Wohnhausanlage in der Seidengasse die Polizei, da von einer Wohnung ein übermäßiger Wasserkonsum erkennbar war. Die Beamten konnten in der Wohnung selbst keinerlei Anzeichen für einen vermuteten Wasserschaden erkennen, stießen jedoch auf eine versperrte Tür, die zum Keller führt.
In diesem Bereich nahmen die Polizisten einen intensiven Marihuana-Geruch wahr. Im Inneren des Raumes fanden die Polizisten eine Hanfplantage. Der komplette Raum mit knapp 9 Quadratmetern und 3 Metern Höhe war mit Palletten ausgelegt und mittels Plastik abgedichtet, um ein Austreten des Geruches zu verhindern.
Insgesamt wurden 70 Marihuana-Pflanzen in Blumenstöcken, Beleuchtungsanlagen, sowie eine Bewässerungsanlage vorgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen sind im Gange. Erst am Montag wurde , nachdem Polizisten wegen lauter Musik verständigt worden waren.