Wau! Polizeihunde-Welpen starten jetzt mit Ausbildung

Polizeiwelpen nun in Ausbildung
Polizeiwelpen nun in AusbildungBMI/Schober
Mit 1. September begann der neue Basislehrgang Polizeidiensthundeeinheit. Elf Hundeführer und ihre Schützlinge sind am Start.

Mit 1. September startet der neue Basisbildungslehrgang Polizeidiensthundeeinheit. Elf neue Polizeidiensthundeführer stehen mit ihren Schützlingen für die Landespolizeidirektion Wien in Ausbildung. Diese dauert etwa zwei Jahre, dann gibt es noch die Chance zur Weiterbildung. Gelehrt werden sowohl theoretische als auch praktische Elemente.

Offizielle Übergabe

Bei Übergabe am 13. September 2021 wurden die Welpen offiziell in den Dienst gestellt. Der Standort der Polizeidiensthundeeinheit ist in der Hofherr-Schrantz-Gasse im 21. Bezirk in Wien.

Die Wiener Polizeidiensthundeführer können bei Bedarf im gesamten Bundesgebiet bzw. auch im Ausland eingesetzt werden. Seit Herbst 2020 ist zudem der Einsatz von Sprengstoffspürhunden im BKA zwecks Bombenchecks bei Anlieferungen enorm gestiegen.

Die Aufgabengebiete umfassen zudem Überwachungsdienste mit Polizeidiensthunden, etwa bei Fußballspielen oder Demonstrationen, die Polizeidiensthunde wirken bei Such-, Hilfs- und Rettungsaktionen sowie kriminaltechnischen Untersuchungen mit.

Bestimmte Rassen kommen zum Zug

Folgende Rassen kommen vor: Belgischer Schäferhund (Malinois), Holländischer Schäferhund (Hollandse Herder), Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Riesenschnauzer

Zudem gibt es dann noch Ausbildungen im Spezialbereich: Suchtmittelspürhund, Sprengstoffspürhund, Brandmittelspürhund, Personenspürhund, Leichen- und Blutspurenspürhund, Banknoten- und Dokumentenspürhund. Für die elf Welpen stehen also tolle Karrieren vor der Tür - diese wurden aus ganz Europa angekauft.

"Diensthunde ein entscheidender Faktor"

In Österreich gibt es übrigens knapp 350 Polizeidiensthundeführer. "Diensthunde sind ein entscheidender Faktor bei schwierigen Einsätzen. Sie unterstützen Tag für Tag die Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst bei der Lösung polizeilicher Herausforderungen“, so Minister Karl Nehammer. Und weiter: "Die Tätigkeit als Polizeihundeführer ist sehr fordernd. Die Beamten stehen eigentlich rund um die Uhr im Dienst, denn der Hund lebt bei der Familie des Polizisten und muss 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche betreut werden. Ich freue mich, dass wir so viele engagierte Polizeihundeführer haben – und bedanke mich für ihr Engagement.“

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