WC-Frau attackiert: Verweis für Cobra-Beamten

Ein Cobra-Beamter, der Anfang Mai in Linz in betrunkenem Zustand am Urfahraner Markt einer Toilettenfrau wegen eines Streits um das Toilettengeld einen Schlag versetzt hat, hat einen Verweis erhalten.

Ein -Beamter, der Anfang Mai in Linz in betrunkenem Zustand am Urfahraner Markt einer Toilettenfrau wegen eines Streits um das Toilettengeld einen Schlag versetzt hat, hat einen Verweis erhalten.

Häufig müssen Cobra-Mitarbeiter eskalierte Streitigkeiten schlichten. Im Mai stand ein Beamter in Linz im Fokus einer Auseinandersetzung. Er war privat am Urfahraner Markt. Dort suchte er - mit 1,4 Promille Alkohol im Blut - einen Toilettenwagen auf.

Als die Reinigungsfrau 40 Cent verlangte, soll er die Bezahlung verweigert haben. Im Zuge der Auseinandersetzung, an der auch andere Personen beteiligt waren, soll der Elitepolizist der Frau mit der Faust gegen die Brust geschlagen haben. Auch ein Tisch ging bei dem Streit zu Bruch.

Ansehen der Polizei geschädigt

Die Disziplinarkommission des Innenministeriums sprach den Beamten einer Dienstpflichtverletzung schuldig, wie der "Kurier" am Donnerstag berichtete. er unabhängige Disziplinarsenat kam in seiner Entscheidung demnach zu dem Schluss, dass durch den Vorfall das Ansehen der Polizei geschädigt worden sei. Ein Strafverfahren gegen den Beamten wurde mit einem Tatausgleich eingestellt.

"Es wurde gemacht, was gemacht werden muss - das ist bei uns eine Selbstverständlichkeit", so Cobra-Direktor Bernhard Treibenreif zum "Kurier".

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