Weil er Fahrkartenautomaten in Wien so manipuliert hatte, dass die Kunden ihr Wechselgeld nicht zurückbekamen, wurde ein heute 54-Jähriger vor rund eineinhalb Jahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls verurteilt. Diesen August kehrte er von einem Haftausgang nicht mehr zurück und dürfte rückfällig geworden sein. Letzten Donnerstag nahm ihn die Exekutive im Bereich einer Leopoldstädter U-Bahn-Station wieder fest.
Nach der Flucht des 54-Jährigen häuften sich wieder die Delikte mit manipulierten Fahrkartenautomaten. Die Ermittler dachten gleich an ihren alten Bekannten. Ende September bekamen sie die Bestätigung, dass es sich um den Verdächtigen handelte.
Bei einem weiteren Diebstahl wurde er in flagranti von einer Kamera gefilmt. Am 17. Oktober war Endstation: Polizisten hatten sich bei einer U-Bahn-Station auf die Lauer gelegt und nahmen ihn fest. Bisher wurden ihm 31 Diebstähle zugeordnet. Die Gesamtschadenssumme dürfte rund 10.000 Euro betragen. Die Automaten wurden bei den Manipulationen teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen.