Seit 93 Jahren ist es auf dem Markt, alle 30 Sekunden wird ein Flakon verkauft: Doch Chanel No. 5, der beliebteste Duft der Welt, dürfte demnächst Geschichte sein. Grund ist ein neues EU-Gesetz, das hautreizende Inhaltsstoffe verbietet.
Seit 93 Jahren ist es auf dem Markt, alle 30 Sekunden wird ein Flakon verkauft: Doch C hanel No. 5, der beliebteste Duft der Welt , dürfte demnächst Geschichte sein. Grund ist ein neues EU-Gesetz, das hautreizende Inhaltsstoffe verbietet.
Aus Chanel No. 5 wird wohl bald Chanel No. 5.1 werden. Dafür sorgt eine EU-Regel zum Schutz von Allergikern, die möglicherweise noch heuer abgesegnet wird und bis zu 30 % aller Parfüms betrifft. Konkret sollen drei Substanzen verboten werden.
Zwei davon - Atranol und Chloratranol - sind Bestandteile von Eichenmoos und auch in Chanel No. 5 enthalten. Daneben soll es verschärfte Grenzwerte für weitere Stoffe geben. Dazu zählen Limonen (Zitronen, Bergamotte), Citronellol (Rosen, Geranien) und Eugenol (Rosen, Gewürznelken).
Parfüm-Hersteller wie Chanel, Guerlain und Dior suchen derzeit intensiv nach neuen Formeln für ihre Duft-Hits. Eine weitere Herausforderung: Die Zahl der Inhaltsstoffe, die verpflichtend angeführt sein müssen, soll von 26 auf über 80 erhöht werden.