Wegen Gebäck: Mutter wird Baby weggenommen

Elizabeth Dominguez aus New York wurde ihr Neugeborenes im Krankenhaus weggenommen – weil sie zuvor einen Mohn-Bagel gegessen hatte.
Weniger als eine Woche später, nachdem Baby Carter das Licht der Welt erblickte, ist die junge Familie endlich wieder glücklich vereint.

Doch dafür mussten Elizabeth Dominguez und ihre Familie erst Schlimmes durchmachen. Denn gleich nach der Geburt wurde der jungen Frau ihr Neugeborenes weggenommen. Der Grund: ein zuvor standardmäßig durchgeführter Drogentest brachte ein positives Ergebnis.

"Ich nehme keine Drogen"

"Das war der absolute Albtraum für mich. Ich konnte nicht mehr aufhören, zu weinen", erinnert sich die beschuldigte Frau gegenüber der "New York Post": "Ich sagte ihnen immer wieder: 'Das ist unmöglich. Ich nehme keine Drogen.'"

Sofort wurde Baby Carter im Krankenhaus ebenfalls auf Drogen untersucht und für 24 Stunden unter Beobachtung gestellt. Elizabeth Dominguez gegenüber erklärten die Angestellten, dass sie verpflichtet seien, den Kinderschutz zu alarmieren.

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In Folge wurde aber nicht nur die verdächtige Mama von der Polizei befragt, sondern auch ihre zwei Kinder in der Schule. "Ich fühlte mich schuldig, obwohl ich unschuldig war", so Elizabeth Dominguez weiter.

Erst ein weiterer Urintest konnte Licht in die Affäre bringen: Die in Mohnsamen enthaltenen geringen Konzentrationen von Opiaten hatten den Drogentest, der genau darauf testete, ausschlagen lassen. Den Mohn-Bagel hatte die da noch schwangere Frau kurz vor ihrem Trip ins Krankenhaus verdrückt.

Ihre Erfahrung möchte die New Yorkerin nun mit anderen Frauen teilen, damit diese nicht dasselbe durchmachen müssen. "Ich liebte die Bagels", erklärt Elizabeth Dominguez. "Nun ist mir die Lust darauf aber vergangen."

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(rcp/red)

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