Wegen IT-Problemen: AMS braucht 35 Millionen Euro

Mit IBM kam es beim AMS immer wieder zu Pannen.
Mit IBM kam es beim AMS immer wieder zu Pannen.Bild: picturedesk.com, Montage
Das AMS-Budget für das Jahr 2019 steht noch nicht. Grund: Zusätzliches Geld aus der Finanzreserve wird benötigt, und zwar wegen IT-Schwierigkeiten.

Das Finanzministerium stellt sich offen gegen den AMS-Vorstand. Dieser gibt nämlich an, dass man für 2019 Finanzreserven anzapfen müsse, so ein Bericht des "Standard". Die Gründe dafür: Das AMS will den IT-Anbieter wechseln, derzeit ist noch die Firma IBM unter Vertrag. Doch es kam in der Vergangenheit immer wieder zu Pannen, daher will das AMS zum Bundesrechenzentrum wechseln.

Diese Umsetzung erfordert allerdings einiges an Geld. Denn in der Übergangsphase muss IBM weiterhin bezahlt werden, während Ausgaben auch für den neuen Anbieter anfallen. Die konkrete Summe beläuft sich auf 35 Millionen Euro.

Probleme bei Personal

Das Finanzministerium will das auf keinen Fall absegnen, obwohl es vom Sozialministerium bereits grünes Licht gibt. Zuerst soll ein Gutachten eingeholt werden, das bewstätigt, dass es die Probleme in Zukunft nicht mehr geben werde.

Auch in Personalfragenist man sich uneinig. Der Plan ist, dass 200 Planstellen bis Ende 2020 wegfallen. Dem Finanzministerium geht der Abbau jedoch nicht schnell genug. Das AMS setzt hingegen darauf, dass der Wegfall langsam vonstatten geht. Besonders bei jungen Mitarbeitern, die nur befristete Verträge haben, will man weiterbeschäftigen. (slo)

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikAMS

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