Wegen Kurzarbeit macht Sportkommentator die ZiB

Boris Kastner-Jirka spricht nun auch für die ZiB.
Boris Kastner-Jirka spricht nun auch für die ZiB.Bild: ORF, picturedesk.com

Der ORF hat 570 Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet. Deshalb müssen hin und wieder Moderatoren aus ihren Ressorts hinaus um anderweitig auszuhelfen.

Kultur- und Sportveranstaltungen sind für die nächste Zeit gestrichen. Das bringt auch den ORF in eine missliche Lage. Denn nicht wenige Mitarbeiter waren an Produktionen zu genau diesen Themen beteiligt. Aus diesem Grund wird nun intern umgeschichtet, soweit es möglich ist.

Einen ersten "Newcomer" erlebten die Zuseher am Mittwochabend bei der ZiB2. Denn einer der Beiträge wurde von einer Stimme untermalt, die vor allem Fußballfans bekannt sein dürfte. Tatsächlich verdribbelte sich der Sportkommentator Boris Kastner-Jirka in die Nachrichtensendung. Bei dem einen Ausflug wird es wohl nicht bleiben.

Brief an Mitarbeiter

Von den rund 3.000 Mitarbeitern wurden nämlich 570 zur Kurzarbeit angemeldet. Die Hälfte davon zu 50 Prozent, die andere Hälfte zu 10 Prozent. Das bestätigte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

"Auch wenn sich die Werbung erfreulicherweise beginnt, auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren, ist nicht davon auszugehen, dass wir die auftretenden Verluste ausgleichen können. Daher sind auch auf der Kostenseite durch die Geschäftsführung alle Maßnahmen zu ergreifen, um den ORF auch wirtschaftlich stabil zu halten", schreibt Wrabetz in einem Brief an die Mitarbeiter.

Im ORF selbst erkrankten einige Mitarbeiter an dem Coronavirus. Jedoch würde sich die Zahl im "niedrigen, einstelligen" Bereich halten. Die Infizierten seien rechtzeitig zu Hause geblieben, weshalb keine größeren Bereiche betroffen sind.

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