Österreich

Wegen Navi blieb Sattelschlepper stecken

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:11

Damit hatte der Fahrer des Sattelschleppers nicht gerechnet: Anstatt nach Graz, lotste ein Navi den Lenker einfach auf den Ringkokel in Hartberg. Doch das Fahrzeug war zu breit für die schmalen Gassen und blieb stecken. Vier Stunden dauerte die Bergung.

Damit hatte der Fahrer des Sattelschleppers nicht gerechnet: Anstatt nach Graz, lotste ein Navi den Lenker einfach auf den Ringkokel in Hartberg. Doch das Fahrzeug war zu breit für die schmalen, schneebedeckten Gassen und blieb stecken. Die Bergung dauerte vier Stunden.

Das Ziel eines ungarischen Sattelschleppers war Graz. Da er sich auf Österreichs Straßen nicht auskannte, nahm er sich ein Navi zur Hilfe. Doch auch dieses schien nicht recht zu wissen, wie man nach Graz kommt - denn es lotste den Lenker einfach in einen anderen Ort.

Enge, verschneite Gassen

Um genauer zu sein kam der Sattelschlepper am Ringkokel in Hartberg an. Doch nicht nur der falsche Ort war ärgerlich. Sondern auch, dass das Fahrzeug viel zu breit für die schmalen, total verschneiten Gassen in Hartberg war. Wegen dem Unwetter übersah der Ungar die Fahrverbotstafeln. Auch der Versuch selbst Schneeketten anzulegen scheiterte und so blieb er stecken.

Absturzgefahr

Doch die Bergung war gar nicht so einfach: Denn die Stelle, an welcher der Sattelschlepper stecken geblieben war, war nicht nur eng sondern auch steil. So kam es, dass eine Zeit lang sogar Absturzgefahr bestand. Nur sehr langsam konnte das tonnenschwere Gefährt befreit werden.

Die Feuerwehr mühte sich bei starkem Schneefall und Dunkelhaft sagenhafte vier Stunden ab.

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