Oberösterreich

Wegen Omikron: So viele Kinder im Spital wie noch nie

Die Situation wird immer schlimmer. Die Zahl der Kinder, die wegen Omikron ins Spital müssen, steigt. In Oberösterreich sind es jetzt schon 15.
Armin Bach
08.02.2022, 16:32

Omikron macht besonders unseren Kindern zu schaffen. Noch nie zuvor lagen so viele mit Corona-Infektionen in den Krankenhäusern. Alleine in Oberösterreich sind es derzeit 15 im Alter bis 14. Und: Weitere drei Jugendliche zwischen 15 und 18 liegen ebenfalls in Spitälern, ein weiterer Jugendlicher sogar auf der Intensivstation.

Viele Kinder noch ungeimpft

Warum ist das so? Weil unsere Kinder (noch) zu den Gruppen gehören, die am wenigsten geimpft sind. Bei den 5- bis 11-Jährigen etwa liegt die Impfquote derzeit etwa bei gut 18 Prozent, bei den 12- bis 14-Jährigen bei knapp 46 Prozent. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 39-Jährigen sind 65 Prozent der Oberösterreicher geimpft.

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"Das ist leider das, was wir erwartet und befürchtet haben. Die Erfahrungen aus anderen Ländern haben schon gezeigt, dass es diesmal besonders die Kinder trifft", sagte uns Tilman Königswieser, ärztlicher Leiter des Salzkammergutklinikums und selbst Kinderarzt, bereits in der Vorwoche.

Der Großteil der Kinder müsse wegen akuter Atemnot im Krankenhaus behandelt werden. Aber Königswieser hat auch eine gute Nachricht. "Die Kinder erholen sich meist sehr schnell, nach ein paar Tagen Behandlung können sie in der Regel das Krankenhaus wieder verlassen. Sie müssen deutlich kürzer behandelt werden als Erwachsene", sagte er im Gespräch mit "Heute".

Und er betont einmal mehr: "Die Impfung schützt vor einem schweren Verlauf und das auch bei Kindern."

So viele Tote wie zuletzt Mitte Dezember

Wie der Krisenstab meldet, gibt es acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Patienten mit Vorerkrankungen im Alter zwischen 74 und 94 Jahren. Das letzte Mal, dass es so viele Todesfälle gab, war Mitte Dezember. Insgesamt sind in Oberösterreich im Zusammenhang mit Corona inzwischen mehr als 2.400 Menschen gestorben.

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