Wien

Lastenradler beschimpft Polizisten in Wien – Festnahme

Auf Facebook machte ein Posting die Runde. Ein Radfahrer soll von Polizisten gegen eine Wand gedrückt worden sein. Die Polizei Wien klärt auf:
Heute Redaktion
16.07.2023, 12:42
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Gepostet wurde der Vorfall in der Facebook-Gruppe "Radfahren in Wien", eine öffentliche Gruppe mit über 20.000 Mitgliedern. Laut dem Post soll der Vorfall Anfang Juli auf der Hasnerstraße in Wien-Ottakring passiert sein. In den Kommentaren machte sich vorerst Unmut breit.

"Fixierung gegen die Wand"

"Hat heute sonst noch wer die Fixierung eines Radfahrers durch die Polizei auf der Hasnerstraße Höhe Nr. 124 mitbekommen? Der Mann wurde von zwei Beamten gegen die Hausmauer gedrückt während zwei Polizeifahrzeuge die Fahrbahn blockierten. Es saß ein weinendes Kind im Lastenrad das von zwei Polizist*innen beruhigt wurde" wurde am späten Nachmittag in die Radfahr-Gruppe gepostet.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Prompt kamen auch erste Reaktionen. Während einige das Vorgehen der Polizei, vor allem wegen des Kindes am Rad, kritisieren, sind manche Nutzer auch anderer Meinung. "Urteilen und Posten sollte man wenn man die ganze Geschichte kennt", meint etwa ein Nutzer.

Der Post in der Facebook-Gruppe sorgte für Aufsehen
Facebook

Radfahrer habe sich durch Polizeiwägen behindert gefühlt

"Heute" fragte daraufhin bei der Polizei Wien nach. Laut Polizei fand in der Hasnerstraße gerade eine Amtshandlung durch das Landeskriminalamt und uniformierte Polizisten statt. "Ein vorbeifahrender Radfahrer soll sich durch die abgestellten Polizeiwägen an der Vorbeifahrt behindert gefühlt haben und beschimpfte daraufhin die Beamten", erklärte Polizeisprecher Philipp Haßlinger.

Die Polizei mahnte den Mann ab, aber ohne Erfolg. Daraufhin soll er handgreiflich gegenüber einem Beamten geworden sein. Der Beamte wurde nicht verletzt. "Der Mann wurde vorläufig festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch vor Ort auf freiem Fuß angezeigt. Außerdem wird er wegen verwaltungsrechtlicher Übertretungen angezeigt", so Haßlinger.