Rakete gezündet, dann brannte der Strafraum ab

Die Raketen richteten einen erheblichen Schaden im Strafraum des Kunstrasens bei Union Weißkirchen an.
Die Raketen richteten einen erheblichen Schaden im Strafraum des Kunstrasens bei Union Weißkirchen an.Bild: privat
Im Strafraum von OÖ.-Liga-Klub Weißkirchen wurde es in der Silvesternacht brandgefährlich. Unbekannte zündeten am Kunstrasen Raketen. Die Feuerwehr musste löschen.
Erst am 7. März startet Union Weißkirchen in der OÖ.-Liga in die Rückrunde. Doch schon in der Neujahrsnacht war auf dem Sportplatz des Titelanwärters einiges los.

Wenn auch nicht gewollt. Das neue Jahr war gerade einmal 90 Minuten alt, wurde es erstmals brandgefährlich im Strafraum der Weißkirchner. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Unbekannte Chaoten hatten sich nämlich dazu entschieden, ihre Raketen zu Silvester direkt auf dem Kunstrasen neben dem Tor abzufeuern. Mit verheerenden Folgen: Der Untergrund geriet in Brand, die Feuerwehr musste anrücken.

Klub postet Fotos auf Facebook



"Vielleicht ist diesen Leuten schlicht und einfach gar nicht aufgefallen, dass das keine normale Wiese ist, aber trotzdem ihre Raketen von hier aus abgefeuert haben", schrieb ein zorniger Funktionär des Vereins auf der Facebook-Seite des Klubs.

Obmann Alois Langmayr zu "Heute": "Der Schaden beträgt ein paar Tausend Euro. Die Polizei wurde verständigt".



Anrainer konnten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte mit Handfeuerlöschern Schlimmeres verhindern. Noch gibt es laut einem Funktionär keine Spur zu den Chaoten.

Dies war bereits der zweite Vandalenakt. Erst im vergangenen Jahr hatten Unbekannte die Tribüne beschmiert.

Bis zum Saisonstart sollte der Schaden zwar behoben sein. Bitter nur, dass schon nächste Woche das Training des Viertligisten startet. Der Verein überlegt jetzt, Kameras im Stadion zu installieren…





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