Gleich drei spektakuläre Verkehrsunfälle hielten die Einsatzkräfte in Niederösterreich am Sonntagnachmittag und Abend in Atem. Auf den Regennassen Straßen war erhöhte Vorsicht geboten. Doch nicht alle Verkehrsteilnehmer hielten sich daran.
Gegen 17:15 Uhr krachte am Sonntagnachmittag auf der B26 zwischen Saubersdorf und St. Egyden Neusiedl ein Lenker mit seinem Pkw frontal gegen einen Baum. Der Mann war von der nassen Fahrbahn abgekommen. Der Aufprall war so stark, dass der Baum entwurzelte wurde und knickte. Der eingeklemmte Fahrer wurde vor Rettung und Feuerwehr stabilisiert. Aufgrund der starken Deformierung des Pkw, konnte die Feuerwehr den Mann erst nach rund 40 Minuten aus dem Wagen befreien.
Zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall kam es Sonntagabend im Bezirk Neunkirchen. Auf der Südautobahn A2 musste die Feuerwehr Richtung Wien im Wechselabschnitt einen mit fünf Personen besetzten tschechischen Pkw kurz vor der Raststation Zöbern bergen. Dieser kam ebenfalls von der regennassen Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam erst im Graben auf den Rädern zum Stillstand. Alle fünf Insassen, darunter drei Kinder im Alter von 15, 11 und 9 Jahren mussten vom Roten Kreuz mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Nach den beiden schweren Unfällen auf der B26 und der A2 kam es gegen 21:30 Uhr dann auch noch auf der B17 im Bereich Köttlach zu einem Auffahrunfall. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Fahrzeug in den Graben geschleudert. Der Lenker des roten Pkw, sowie die sechs Insassen, darunter vier Kinder des zweiten Fahrzeuges wurden zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.