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Wegen Saudi-Deal: Ronaldo muss wieder gegen Messi ran

Am Freitagabend wurde es offiziell: Cristiano Ronaldo wechselt zum saudischen Klub Al-Nassr. Damit ist ein neuerliches Duell mit Lionel Messi fixiert. 
Heute Redaktion
31.12.2022, 18:06
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Es war wohl nicht Ronaldos Hauptgrund, beim Wüsten-Verein zu unterschreiben, aber nun ist ein weiteres brisantes Duell der beiden größten Fußballer dieses Jahrtausends so gut wie sicher. Denn durch die Unterschrift des 37-jährigen Portugiesen beim saudischen Klub wird es ein weiteres Aufeinandertreffen mit Weltmeister Messi geben. 

In französischen Medien wurde bereits in den vergangenen Wochen eifrig über ein PSG-Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien spekuliert. Der Klub wolle so die knapp zweiwöchige spielfreue Zeit zwischen dem 15. und dem 29. Jänner auffüllen, hieß es. Als Gegner des aus Katar finanzierten Scheich-Klubs wurde eine Top-Elf ins Spiel gebracht, die sich aus den besten Spielern von Al-Nassr und Al-Hilal, den beiden Topklubs der saudischen Liga, zusammensetzen soll. Damit würde auch Ronaldo infrage kommen. Dass sich der Portugiese ein vielleicht letztes Aufeinandertreffen mit Messi entgehen lassen würde, darf bezweifelt werden. In sozialen Netzwerken fiebern Fußballfans dem Duell bereits entgegen. 

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Ronaldo unterschreibt bei Al-Nassr

Ronaldo unterschrieb beim saudischen Klub einen Zweieinhalbjahresvertrag, soll dafür ein Jahresgehalt von unglaublichen 200 Millionen Euro erhalten – inklusive Werbe-Deals und Bildrechten. Hinzu kommt der einmalige Unterschriftsbonus in der Höhe von 100 Millionen Euro. "Es ist ein Stück Geschichte geschrieben worden. Dieser Transfer wird nicht nur unseren Klub inspirieren, noch größere Erfolge zu feiern, sondern wird auch unsere Liga, unsere Nation und künftige Generationen, Buben und Mädchen, inspirieren, das Beste aus sich zu machen", bejubelte der saudische Klub den Ronaldo-Wechsel. 

Erst Mitte November wurde Ronaldos noch bis Sommer 2023 laufender Vertrag beim englischen Topklub Manchester United nach dem Skandal-Interview des Portugiesen mit dem britischen Journalisten Piers Morgan einvernehmlich aufgelöst. Ronaldo warf darin unter anderem dem "Red Devils"-Coach Erik ten Hag vor, "keinen Respekt" für ihn gezeigt zu haben. Ronaldo versuchte bereits im Sommer-Transferfenster 2022, zu einem europäischen Topklub zu wechseln, noch einmal in der Champions League anzutreten – allerdings vergebens. Nun kommt es zu einem letzten großen Duell mit Messi. 

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