Spaniens Fußball kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Mega-WM-Skandal um Ex-Verbandsboss Luis Rubiales, der nach dem Skandal-Kuss auf den Mund von Spielerin Jennifer Hermoso bei der WM-Finalsiegerehrung zurücktrat, und Ex-Frauen-Teamchef Jorge Vilda sorgte jetzt eine weitere Größe des spanischen Fußballs für Aufruhr.
Alfonso Perez, Ex-Stürmer von Getafe und Namensgeber des Stadions, meinte in einem Zeitungsinterview, dass weibliche Spielerinnen nicht so viel wie ihre männlichen Kollegen verdienen sollten, weil sie weniger Geld und weniger Medienberichterstattung erzeugen würden. „Der Frauen-Fußball hat sich weiterentwickelt, aber sie müssen auf dem Boden bleiben und erkennen, dass sie in keiner Weise mit männlichen Spielern gleichgesetzt werden können“, meinte der 51-Jährige.
Der Erstliga-Klub reagierte und benennt das Stadion neu. Statt Coliseum Alfonso Perez heißt die Arena jetzt einfach nur Coliseum.