Wehsely hält weiter an AKH-Direktor fest

In der Affäre um die Korruptionsvorwürfe im AKH hält Stadträtin Sonja Wehsely am umstrittenen Direktor, Reinhard Krepler, fest. "Der KAV hat alle dienstrechtlichen Maßnahmen ergriffen. Jetzt warten wir das Ergebnis der Prüfung durch die Personalabteilung ab", so Wehsely. Die aufgetauchten belastenden Abhörprotokolle wollte sie nicht kommentieren. FPÖ und ÖVP fordern nun die Abberufung Kreplers.
In der Affäre um die Korruptionsvorwürfe im AKH hält Stadträtin Sonja Wehsely am umstrittenen Direktor, Reinhard Krepler, fest. "Der KAV hat alle dienstrechtlichen Maßnahmen ergriffen. Jetzt warten wir das Ergebnis der Prüfung durch die Personalabteilung ab", so Wehsely. Die aufgetauchten belastenden Abhörprotokolle wollte sie nicht kommentieren. FPÖ und ÖVP fordern nun die Abberufung Kreplers.

 Die Wiener SPÖ hat sich am Mittwoch infolge des seitens der FPÖ und ÖVP geforderten Rücktritts von AKH-Chef Reinhard Krepler empört gezeigt. "Die menschenverachtende FPÖ-Hetzkampagne wird nun auch von der ÖVP-Wien mitgetragen", griff der rote Gemeinderatsmandatar Kurt Wagner via Aussendung zu starken Worten.

Es habe sich einmal mehr gezeigt, welches Bild die Opposition vom Rechtsstaat habe. Vermeintliche Abhörprotokolle würden an Medien weitergegeben und persönliche Hetzjagden veranstaltet, offenbar ohne jedes Vertrauen in die Arbeit der Justiz, kritisierte Wagner.

Sowohl dem nicht amtsführenden FPÖ-Stadtrat David Lasar als auch der ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec stünde "eine Rückkehr auf den Boden der Rechtsstaatlichkeit gut zu Gesicht", so Wagner, der auch Vorsitzender des Wiener Gesundheitsausschusses ist. Rücktrittsaufforderungen in alle Richtungen böten jedenfalls "keinen passenden Lösungsansatz".

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