Kilometerlange Staus am Wochenende erwartet

Driving Home for Christmas...
Driving Home for Christmas...Bild: picturedesk.com

Von besinnlichen Weihnachten kann am kommenden Wochenende – zumindest auf Österreichs Straßen – wohl keine Rede sein. Experten prophezeien stundenlange Verzögerungen.

In Österreich beginnen am Freitag die Weihnachtsferien, genauso in fünf deutschen Bundesländern. Das bedeutet kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen.

In den "normalen" Pendlerverkehr werden sich zum Auftakt des Wochenendes wohl viele Autofahrer mischen, die zur Familie in den Bundesländern oder im benachbarten Ausland aufbrechen, um dort Weihnachten zu feiern. Abgesehen davon gibt es auch noch die Last Minute-Shopper, die am Wochenende noch sämtliche Shoppingcenter und Einkaufsstraßen unsicher machen werden.

Kilometerlange Staus sind auf den Autobahnen im Großraum Wien, der Donauuferautobahn (A22), Ostautobahn (A4), der Südautobahn (A2) und Südosttangente (A23) sowie Westautobahn (A1) so gut wie unvermeidbar.

Sehr viel länger wird es in Wien unter anderem auf der Altmannsdorfer Straße, dem Gürtel, der Grünbergstraße, Praterstraße, Ringstraße, Zweierlinie oder auf der Westausfahrt dauern.

Ein ähnliches Bild im Verkehrsgeschehen wird sich auch in Graz zeigen. Hier sind die wahrscheinlichsten Staustrecken die Pyhrnautobahn (A9), Südautobahn (A2), Conrad-von-Hötzendorf-Straße, Kärntner Straße oder Straßganger Straße.

In Linz wird viel Geduld unter anderem auf der Mühlkreisautobahn (A7), vor dem Mona-Lisa-Tunnel auf der Umfahrung Ebelsberg oder der Donaulände genauso wie der Umfahrung Traun erforderlich sein. Autofahrer, die im Großraum Salzburg zum Beispiel auf der Westautobahn (A1), der Münchener Bundesstraße (B155) und der Vogelweiderstraße viel mehr Zeit einplanen, sind sehr gut beraten.

Auch auf den Transitrouten in Richtung Osten, hier vor allem auf der Ostautobahn (A4) und in Richtung Süden, speziell auf der Pyhrnautobahn (A9) werden Blechkolonnen und Staus sicher nicht ausbleiben.

Auf der A4 sind die neuralgischen Staupunkte neben dem Großraum Wien, der Bereich um Parndorf wegen des Einkaufsverkehrs und die Grenze Nickelsdorf, da hier noch viele die Vignette für Ungarn kaufen wollen.

Auf der A9 sind die Gratkorntunnel, der Plabutschtunnel und die Grenze bei Spielberg klassische Nadelöhre. "An der Grenze bei Spielfeld sind nicht Grenzkontrollen die Stauursache, sondern auch hier sorgt der Vignettenkauf für Slowenien für Verzögerungen", meint ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Stark wird die Reisewelle laut Ö3-Verkehrsservice auch am Samstag ab den Morgenstunden in Niederösterreich Richtung ungarische Grenze. Hier sind vor den Weihnachtsfeiertagen tausende Fahrzeuge mit deutschen, niederländischen oder auch britischen Kennzeichen auf dem Weg in die Türkei, nach Bulgarien, Rumänien oder Serbien.

Viel Verkehr wird schon auf der A1, der Westautobahn, erwartet, dann auch auf der A21, der Wiener Außenringautobahn, und auf der S1, der Wiener Außenring-Schnellstraße. Auf der A4, der Ostautobahn, Richtung Budapest ist es voriges Jahr am Samstag vor Weihnachten zu langen Staus und Verzögerungen bis zu 1 ? Stunden gekommen. Auch heuer ist mit ausgedehnten Kolonnen zu rechnen.

Am Heiligen Abend und am Christtag sind erfahrungsgemäß nicht mehr sehr viele mit dem Auto unterwegs. Ändern wird sich das aber bereits wieder am Stephanitag, wenn sich viele weitere Skiurlauber in Richtung Skipiste aufmachen.

Zusätzlich sollten an den großen Grenzübergängen strenge Kontrollen und entsprechend lange Wartezeiten eingeplant werden. Das gilt für die Grenzübergänge Salzburg-Walserberg (A1), Suben (A8), Karawankentunnel (A11) und Kufstein-Kiefersfelden (A12). Hier können die Kolonnen bei der Ausreise aus Österreich immer wieder zum Stillstand kommen. (red)

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