Österreich

Weihnachts-Chaos am Flughafen Wien

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:42

Einen Tag vor Weihnachten brach am Flughafen in Wien Schwechat das totale Chaos aus. "Wir tun alles, was wir können", rechtfertigt der Flughafen die Situation.

Einen Tag vor Weihnachten brach am Flughafen in Wien Schwechat das totale Chaos aus. "Wir tun alles, was wir können", rechtfertigt der Flughafen die Situation.

Freitag, 23. Dezember, 8.00 Uhr, Flughafen Wien Schwechat: Schreiende Kinder, entnervte Eltern, schimpfende Passagiere. Die Check in-Halle ist zum Bersten gefüllt. Hunderte Passagiere stehen in der Schlange. Bei den Abfertigungsschaltern ist wenig Bewegung zu bemerken. Vor allem vor den AUA-Schaltern stauen sich die Massen. Zu dieser Zeit sind 17 Economy- und 4 Business-Schalter geöffnet.

8.15 Uhr: Die Lage verschärft sich. Das Gedränge wird immer schlimmer. Ein Vater, der sich an einem Schalter beschwert, wird abgefertigt mit den Worten: "Wären Sie doch drei Stunden früher gekommen." Das Kindergeschrei spitzt sich zu. 8.30 Uhr: Die AUA reagiert und öffnet weitere 7 Economy-und 4 Business-Schalter. Dazu werden drei Special-Schalter geöffnet. Endlich kommt Bewegung in die Menge.

Entnervte Leser meldeten sich bei Heute, schickten Fotos und beschwerten sich über die Situation. Heute hat nachgefragt.

Check-in Schalter sind das Problem

Das Problem äußerte sich vor allem bei den Check-In Schalten. Bei der AUA heißt es dazu: "Es stimmt, es war in der Früh sehr viel los. Aber das ist normal für den 23. Dezember." Ab 8.30 Uhr habe man dann die Anzahl der aktiven Schalter erhöht. Laut Flughafen-Sprecher Peter Kleemann habe man das Flughafen-Personal in Vorbereitung auf diesen starken Reisetag aufgestockt. Besonders bei den Sicherheitskontrollen sei das Personal verstärkt worden. "Wir vom Flughafen haben alles getan, was in unserer Macht steht, um die Lage zu entschärfen".

Kapazitätsproblem

Ein Flughafen-Insider sieht das Problem bei der begrenzeten Kapazität des Flughafens: Die Abflughalle sei am Kapazitätslimit. Der neue Skylink sei schon dringend notwendig, um dem vermehrte Passagieraufkommen gerecht zu werden.

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