Österreich

Weihnachtsgeld futsch, Raub vorgetäuscht

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:20

Räuber hätten ihm das für Weihnachtseinkäufe vorgesehene Geld abgenommen, schilderte ein 40-Jähriger der Wiener Polizei. Als Beweis wies er Verletzungen am Hals vor, die ihm mit einem Rasiermesser zugefügt worden seien. Die Ermittler der Außenstelle Nord des Landeskriminalamts blieben skeptisch. Jetzt hat der Mann zugegeben, dass er den Raub, der sich in der Nacht auf Mittwoch zugetragen haben sollte, nur erfunden hatte.

Das Weihnachtsgeld - rund 800 Euro - ist vermutlich bei einem Sturz verloren gegangen. Dabei dürfte sich der Mann auch die Verletzungen zugezogen haben, hieß es am Donnerstag bei der Polizei. Den Raub habe er erfunden, weil er sich vor seiner Lebensgefährtin schämte. Ihm droht eine Anzeige wegen Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung.

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