Wirtschaft

Weihnachtspackerl: Probleme bei Zustellung

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:48

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat das Kundenservice bei vier verschiedenen Paketzustelldiensten verglichen. Ergebnis: Bei Geschwindigkeit punkten alle, bei der Zustellung gibt es großen Nachholbedarf.

Der hat das Kundenservice bei vier verschiedenen Paketzustelldiensten verglichen. Ergebnis: Bei Geschwindigkeit punkten alle, bei der Zustellung gibt es großen Nachholbedarf.

Getestet wurden Auftragsabwicklung, Versanddauer und durchschnittliche Kosten bei der Post, DPD, GLS und Hermes geprüft und die Qualität ihrer Dienstleistungen verglichen. Während die Erwartungen bei den Transportzeiten dabei durchwegs erfüllt wurden, zeigten sich bei der Zustellung Mängel.

„Nahezu jedes fünfte von insgesamt 64 Paketen wurde, wenn der Empfänger nicht angetroffen wurde, vor der Haus- oder Wohnungstüre abgelegt“, berichtet VKI-Projektleiter Walter Hager. „Und das, obwohl alle Dienste, mit Ausnahme der Post, mit mindestens einem zweiten Zustellversuch werben.“

Probleme bei Zustellung

Die meisten Probleme bei der Zustellung gab es im aktuellen Test bei GLS: Vier von insgesamt 16 aufgegebenen Paketen landeten nach dem ersten gescheiterten Versuch direkt vor der Haus- oder Wohnungstüre der Empfänger. Bei der Post und Hermes waren es je drei Pakete, bei DPD insgesamt zwei. Ein zweiter Zustellversuch – wie von der Mehrheit der Unternehmen zugesichert – fand nur in zwei Fällen statt. Die Mehrheit der Pakete, die nicht an der Schwelle abgelegt wurden, wurde bei Nachbarn oder im Paketshop deponiert.

Alle Dienste schnell

Nichts zu beanstanden gab es dagegen im Punkt Transportzeiten: Durchschnittlich 1,4 Tage nach der Aufgabe waren die Sendungen von Post und DPD eingetroffen. Auch GLS mit 1,75 und Hermes mit 1,8 Tagen erzielten deutlich bessere Ergebnisse, als gesetzlich vorgegeben. Versandt wurde dabei sowohl innerhalb von Wien als auch von Wien ins Bundesland Salzburg und umgekehrt. Was den Zustand der Lieferung betrifft, schnitten DPD und Hermes dabei etwas besser ab: Bei Post und GLS war jeweils eins der zugestellten Pakete stark

beschädigt.

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