Etwas mehr als eine Woche, nachdem sich Weinstein Ende Mai der US-Justiz gestellt hat und wegen Vergewaltigung angeklagt worden ist, musste der 66-Jährige am Dienstag vor Supreme Court in New York erscheinen.
Dabei bekannte sich die einstige Hollywood-Größe in den drei Anklagepunkten (zwei Fälle von Vergewaltigung, ein Fall schweres, inkriminierendes sexuelles Verhalten) für nicht schuldig.
"So schlimm eine Vergewaltigung auch ist, es ist ebenso schlimm, fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt zu werden", erklärte Weinsteins Anwalt Benjamin Brafman den vor dem Gerichtsgebäude versammelten Medienvertretern.
1 Million Dollar Kaution
Sieben Monate nachdem der enorm umfangreiche Skandal durch Publikationen der "New York Times" und des" New Yorker" ins Rollen gebracht worden war, stellte sich Weinstein am 25. Mai der US-Justiz. Dank der Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 1 Million Dollar ist es ihm Möglich, die Zeit bis zum tatsächlichen Prozess in Freiheit verbringen. Der nächste Termin vor Gericht ist laut Anwalt Brafman am 20. September.
(baf)