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Weinsteins Ehefrau spricht erstmals über den Skandal

Harvey Weinsteins Ehefrau Georgina Chapman hat sich zum ersten Mal zu den Missbrauchsvorwürfen gegen den US-Produzenten geäußert.

Heute Redaktion
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Dutzende Frauen beschuldigen Harvey Weinstein (66) der sexuellen Belästigung. "Charmed"-Darstellerin Rose McGowan wirft ihm sogar Vergewaltigung vor.

Nun hat sich erstmals die Ehefrau des US-Produzenten, die sich demnächst von ihm scheiden lässt, dazu geäußert. Im Interview mit dem Magazin "Vogue" erzählt Georgina Chapman (42=, wie sehr sie in den vergangenen Monaten unter dem Skandal gelitten hat.

Diesen Stars wird sexuelle Belästigung vorgeworfen

Sie machte eine Therapie

"Ich habe mich so gedemütigt gefühlt. Ich war so gebrochen." so die 42-Jährige. Sie habe sich eine Zeit lang nicht aus dem Haus getraut. Später ging sie dann zu einem Therapeuten.

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Sorgen um Weinsteins Kinder

"Ich war schrecklich naiv. Ich habe immer wieder Momente, in denen ich sehr wütend bin, dann bin ich wieder sehr verwirrt. Und manchmal muss ich einfach nur weinen. Ich muss für meine Kinder weinen. Wie soll ihr Leben denn ausschauen?", sagt sie. "Was werden die Leute zu ihnen sagen? Sie lieben ja ihren Vater. Ich kann es kaum ertragen.", erzählt sie weiter.

Chapman sieht sich nicht als Opfer

Als Opfer möchte sie dennoch nicht gesehen werden. "Ich bin eine Frau in einer beschissenen Situation, aber ich bin nicht allein.", stellt sie klar.

(red)