Das Winterwetter hält Österreich weiter in seinem eiskalten Griff. Vor allem Südösterreich ächzt unter Schneelast und Glatteis. Glatt war es aber auch im Osten. Zehntausende Haushalte hatten Probleme mit dem Strom. Auch Montagabend entspannte sich die Lage in Kärnten - im Gegensatz zu Osttirol - nur langsam.
. Zehntausende Haushalte hatten Probleme mit dem Strom. Auch Montagabend entspannte sich die Lage in Kärnten - im Gegensatz zu Osttirol - nur langsam.
Tausende Menschen sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders betroffen bleiben das Lesachtal, die Region Nassfeld sowie Bad Bleiberg und Zell-Pfarre. Lawinen und umstürzende Bäume erschweren die Räumarbeiten und die Wiederherstellung des Stroms. Die Schulen in den Bezirken Hermagor und Bad Bleiberg bleiben auch am Dienstag geschlossen.
Anders hingegen die Lage in Osttirol, wo die meisten Straßen wieder frei befahrbar sind und die Schulen am Dienstag wieder aufsperren sollen. Für Dienstag wurden jedoch auch neue Schneefälle in den arg betroffenen Gebieten prognostiziert.
Osttirol atmet vorerst auf
Nach den massiven Schneefällen der vergangenen Tage ist die Räumung der Verkehrswege Montagnachmittag in Osttirol zügig vorangeschritten. Unter anderem wurden die zuletzt noch gesperrte Asslinger Straße (L359) und die Defereggentalstraße (L25) wieder für den Verkehr freigegeben. Auch die St. Veiter Straße (L358) sei mittlerweile wieder passierbar.
Laut "Tinetz AG" waren trotz des teilweise feuchten und schweren Schnees keine gröberen Schäden bei der Stromversorgung zu verzeichnen. Temporäre, kleinflächige Stromausfälle hätten immer umgehend behoben werden können, hieß es.
In Kärnten noch viele Straßen gesperrt
In Kärnten gibt es weiter zahlreiche Sperren auf der Straße wie auf der Schiene. Loibl-, Plöcken- und Wurzenpass sind geschlossen, das Lesachtal nach wie vor nicht erreichbar. Die Situation im Schienenverkehr hatte sich im Laufes des Montags nicht verändert. Die Tauernbahn, die Tauernschleuse, die Zugverbindungen nach Italien und Slowenien sowie mehrere Nebenbahnen können teilweise nur mit Schienenersatzverkehr bedient werden.
Montagnachmittag waren in Kärnten noch 3.500 Haushalte ohne Strom. Der regionale Stromversorger Kelag rechnete damit, eine vollständige Versorgung erst in den kommenden Tagen wieder ermöglichen zu können.
Lawinensituation mahnt weiter zur Vorsicht
Die Lawinensituation hatte sich etwas entspannt, war mit Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala oberhalb der Waldgrenze im Südwesten Kärntens aber immer noch massiv. Im Bezirk Hermagor und in Bad Bleiberg wurden die "Schneeferien" für die Kinder bis Dienstag verlängert, im Bezirk Spittal startet wieder der Schulbetrieb.
In der Steiermark wurde am Montag leichte Entwarnung gegeben: Die Glatteissituation war nach dem Aufhören der Niederschläge wie im Osten Österreichs zwar weitgehend im Griff, die , die Verkehrsverbindungen blockierten und Stromleitungen beschädigten, hielten aber Einsatzkräfte von Feuerwehren und E-Werken auf Trab.
Nachlesen: Das Schneechaos im Liveticker auf Seite 2!
Den .