Wirtschaft

Weiter Streit – fliegen Mars & Snickers aus Regalen?

Noch immer herrscht Eiszeit zwischen Supermarkt-Riese Rewe und dem US-Lebensmittelkonzern Mars. Droht bald das Aus für den Schokoriegel bei Billa?

Nikolaus Pichler
Droht den beliebten Schokoriegeln das Aus?
Droht den beliebten Schokoriegeln das Aus?
Valery Sharifulin / Tass / picturedesk.com

Seit Wochen fliegen die Fetzen zwischen dem deutschen Supermarkt-Giganten Rewe (Billa, Penny Markt, Bipa) und dem US-Lebensmittelkonzern Mars, bekannt für den gleichnamigen Schokoriegel. Denn aufgrund einer Preiserhöhung des US-Konzerns, der auch Snickers sowie die Marken Whiskas, Pedigree, Wrigleys zu seinem Portfolio zählt, kommt es zu einem Lieferstopp. 

Rewe-Sprecher Paul Pöttschacher sah, wie berichtet, zuletzt die Schuld beim US-Konzern. Dieser verlange höhere Preise in einem Ausmaß, "das wir nicht nachvollziehen können und das für uns völlig überzogen ist", wie Pöttschacher gegenüber den "Salzburger Nachrichten" betonte.

Wie laufen Verhandlungen?

Man werde nicht zulassen, dass Kunden in Österreich mehr zahlten als in anderen Ländern, so Pöttschacher gegenüber den "SN". Mars habe geringere Preissteigerungen nicht akzeptiert und daher die Belieferung eingestellt.

Jetzt sollen Verhandlungen eine Lösung in dem Konflikt bringen. Ein Ende der Gespräche ist noch nicht in Sicht. Fliegt der Schokoriegel und die restliche Mars-Produktpalette also bald aus den Regalen? Bei Rewe wollte man sich auf "Heute"-Anfrage nicht zum Stand der Verhandlungen äußern.

Auch Mars hüllt sich über den Stand der Gespräche in Schweigen. Man betont jedoch gegenüber "Heute": "Abgesehen davon schätzen wir unser von Gegenseitigkeit geprägtes Verhältnis zu unseren Partnern sehr und möchten weiterhin vertrauensvolle Beziehungen aufbauen. Wir sind uns darüber bewusst, dass solche Verhandlungen herausfordernd sein können und dass viele Faktoren eine Rolle spielen." 

Das ist die gute Nachricht für Kunden

Man stelle einige der beliebtesten Marken der Welt her und setzte große Bemühungen darin, die Verfügbarkeit zu gewährleisten. Man hält jedoch auch fest: "Während wir steigende Kosten so weit wie möglich intern auffangen, ist jedoch ein gewisses Maß an Preisanpassung im aktuellen Umfeld nötig. Nur so können wir die wachsende Nachfrage nach unseren Produkten langfristig bedienen und weiterhin in unsere Marken und Dienstleistungen investieren."

Das Gute für Kunden: Weil noch ausreichend Vorräte vorhanden sind, seien Kunden derzeit noch nicht betroffen. Es handle sich auch um keine "Auslistung" von Mars-Produkten, hielt der Rewe-Konzern zuletzt fest.

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    picturedesk.com; "Heute"-Montage