Weiter Verwirrung um diesen Geheimparkplatz

Obwohl von zwei Seiten abgeriegelt, stellen einige Pendler ihr Auto immer noch auf einem Parkplatz in Urfahr ab. "Heute" fragte nach, ob sie gestraft werden.

Seit Juli 2018 ist das Parken am Urfahrmarktgelände mittlerweile kostenpflichtig. Viele Pendler suchten sich danach Alternativen, fanden unweit der Donaulände auf einer aufgelassenen Schienentrasse Gratis-Stellplätze.

Doch auch mit dem Geheimparkplatz in der Reindlstraße drohte vor wenigen Wochen Schluss zu sein. Mit Pollern auf der einen und Betonabsperrungen auf der anderen Seit wurden die Zufahrten abgeriegelt. Das war zumindest der Plan.

Einfach über den Randstein gefahren

Einige Autofahrer ließen sich davon aber nicht ausbremsen. Sie wählten kurzerhand einfach den Weg über den Randstein und einen Grünstreifen und stellten ihre Autos wieder dort ab (wir berichteten).

Doch ist das überhaupt erlaubt? "Heute" fragte nach und bekam auch keine eindeutige Antwort. Denn laut Polizei handelt es sich bei den Stellplätzen nicht um eine öffentliche Verkehrsfläche, sondern um einen Privatgrund. Und dieser gehört der Linz AG.

Es ist kompliziert



Die Poller seien lediglich zum Schutz der Fußgänger, die an einem Ende des Geheimparkplatzes die Straße queren, aufgestellt worden. Die Betonabsperrung habe die Stadt aufgestellt.

Laut Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FPÖ) sei die Zufahrt über den Grünstreifen nicht gestattet. Das Parken selbst sei wiederum nicht strafbar. Es werde aber jetzt geprüft.

"Wir werden jetzt Gespräche mit der Linz AG führen. Unser Plan ist es, dort große Steine zu platzieren, damit keiner mehr parken kann", so Hein.

Übrigens: Über diesen sogenannten Geheimparkplatz soll künftig die zweite Schienenachse führen.

(mip)

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