Weiter warten auf die neuen U-Bahn-Toiletten

Weil sich in der ersten Runde kein preiswerter Anbieter als Betreiber der neuen WC-Anlagen in den U-Bahn-Stationen fand, starten die Wiener Linien nun eine neue Aussschreibung.

Schäden, Schmierereien, Dreck, Gestank und manchmal gesperrt: Die Toiletten-Anlagen in den Wiener U-Bahn-Stationen haben nicht gerade den besten Ruf und werden auch von vielen Fahrgästen ungern benutzt. Das soll sich mit einem neuen Klo-Konzept der Wiener Linien ändern. Doch dieses verzögert sich nun, berichtet "wien.orf.at".

Im Zuge der Modernisierung der WC-Anlagen suchten die Wiener Linien nach einem Betreiber – leider vergebens. Denn in einer ersten Ausschreibung fand sich kein geeigneter, preiswerter Kandidat. Nun wird erneut ausgeschrieben – diesmal werden allerdings zwei Betreiber gesucht, und zwar für die betreuten und die unbetreuten Toiletten.

Anzahl der Klos wird von 44 auf 31 reduziert

Das neue Klo-Konzept sieht weniger, dafür hochwertigere Anlagen vor: Derzeit betreiben die Wiener Linien 44 Klos in U-Bahn-Stationen, die teilweise noch aus den 1970er-Jahren stammen. In Zukunft werden es nur noch 31 Anlagen sein. Von diesen werden sechs – etwa am Karls- und Stephansplatz – von Service-Personal betreut.

Die übrigen 25 WC-Anlagen werden umgebaut und erhalten eine leicht zu reinigende und vandalismussichere Edelstahlverkleidung des Innenraums sowie ein selbstreinigendes Düsensystem des Fußbodens. Damit der Vandalismus eingedämmt wird und der künftige Betreiber auch eine Einnahmequelle hat, wird für die Benützung der Toiletten dann 50 Cent verlangt.

Die Wiener Linien, die insgesamt fünf Millionen Euro in das neue Klo-Konzept investieren, wollen im Herbst mit dem Umbau starten.

(cz)

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