Weitere Festnahmen im Mordfall Lübcke

Der CDU-Politiker Walter Lübcke war am 2. Juni vor seinem Haus mit einem Kopfschuss getötet worden. Die Behörden gehen von einem rechtsextremen Motiv aus.
Der CDU-Politiker Walter Lübcke war am 2. Juni vor seinem Haus mit einem Kopfschuss getötet worden. Die Behörden gehen von einem rechtsextremen Motiv aus.Bild: picturedesk.com
Im Fall des ermordeten deutschen Politikers Walter Lübcke ist es zu Durchsuchungen und zwei weiteren Verhaftungen gekommen.
Die Polizei verhaftete zwei Verdächtige: den Händler, der dem Täter die Waffe lieferte, sowie den Vermittler des Geschäfts. Die Vorwürfe gegen die beiden Männer lauten: Beihilfe zum Mord.

Neonazi Stephan Ernst hatte am Mittwoch den Mord an Walter Lübcke gestanden und offengelegt, über zahlreiche Waffen zu verfügen. Neben der Tatwaffe auch über eine Pumpgun und eine Maschinenpistole vom Typ Uzi samt Munition. Er nannte Details, wie er sich diese beschafft hatte und offenbarte die Verstecke.

Polizei fand Waffen in einem Versteck

Der Großteil der Waffen lag in einem Erddepot auf dem Gelände seines Arbeitgebers. Insgesamt handelt es sich um fünf Waffen. Nach Angaben von Stephan Ernst erwarb er Teile des Arsenals bereits 2014, die Tatwaffe kaufte er 2016.

CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Bei den Verhafteten handelt es sich laut Ermittlern um einen Mann aus Kassel, der Verkäufer stammt aus Nordhrein-Westfalen. Gegen beide wird im Zusammenhang mit der Tatwaffe wegen Beihilfe zum Mord ermittelt. Geprüft wird auch, ob die Waffen bereits bei vorherigen Straftaten benutzt wurde… (isa)

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