Auf der Ostautobahn (A4) in Niederösterreich ist ein weiteres Teilstück dreispurig. Der acht Kilometer lange Abschnitt Fischamend - Göttlesbrunn (Bezirk Bruck a.d. Leitha) wurde am Montag für den Verkehr freigegeben, teilte die Asfinag mit. Zusätzlich seien neue Lärmschutzwände für etwa 8.000 Menschen und vier Gewässerschutzanlagen errichtet sowie Brücken und die bestehende Fahrbahn saniert worden.
Im Frühjahr wird die Asfinag einer Aussendung zufolge die weiteren Ausbauarbeiten auf der Hauptfahrbahn von Göttlesbrunn bis Bruck a.d. Leitha West starten. In den Abschnitt ab Fischamend fließen demnach 130 Millionen Euro. Die A4 wird von täglich mehr als 66.000 Autofahrern genutzt.
Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) bezeichnete den Ausbau als eines der wichtigsten Verkehrssicherheitsprojekte in Niederösterreich, mit dem "auch die Standortqualität in der Ostregion sichergestellt" werde. Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl sprach im Zusammenhang mit der A4 vom "Tor zum Osten, mit viel Verkehr und einem überdurchschnittlich hohen Lkw-Anteil" von etwa 17 Prozent.