Im italienischen Tourismus-Badeort Bibione und der spanischen Kult-Badestätte Mallorca ist es schon der Fall: Wer am Strand raucht, auf den warten teils empfindliche Strafen. Nun ziehen österreichische Bäder nach. So verbannt das Bad an der Ostbucht des Wörthersees Glimmstängel von seinen Badestegen. Bisher gab es ein Verbot an den Sandbereichen am Ufer.
Strafen sind dort zwar vorerst nicht geplant, wer aber raucht, soll das Bad verlassen müssen. Ein generelles Rauchverbot herrscht bereits seit längerem in den Wiener Familienbädern, die am 2. Mai ihre Tore öffnen. So darf in den Bädern im Augarten, Schweizergarten, Einsiedlerplatz, Gudrunstraße, Herderpark, Reinlgasse, Hofferplatz, Währinger Park, Hugo-Wolf-Park, Luckenschwemmgasse und Roda-Roda-Gasse nicht gequalmt werden.
Badeverbote drohen
In den übrigen Wiener Bädern ist zumindest das Rauchen in den Kleinkinderbereichen und in Kabinen und Co. untersagt. Abseits Wiens wird ein Rauchverbot unterschiedlich gehandhabt. In Salzburg wird ausgeschildert, wo geraucht werden darf und wo nicht – im Leopoldskroner Bad, AYA-Bad und Volksgartenbad etwa nur in markierten Raucherbereichen. Ebenso in den steirischen Bädern, etwa Eggenberger Bad, Straßganger Bad oder Margaretenbad.
Was alle Bäder Österreichs eint: Geldstrafen sind fürs Rauchen im Freibad, wenn es nicht erlaubt ist, keine vorgesehen. Allerdings weisen Bäder-Mitarbeiter auf Verstöße hin – und uneinsichtigen Gästen drohe dabei ein Badeverbot. (rfi)