Welche Städte boomen & wo die Bevölkerung sinkt

Inklusive Zweitwohnsitzer knackte St. Pölten jetzt die 60.000 Einwohner-Marke. Und wie sieht es im Rest von NÖ aus? „Heute" nahm die Bevölkerungsentwicklungen genau unter die Lupe.

Inklusive Zweitwohnsitzer knackte St. Pölten jetzt die 60.000 Einwohner-Marke ("Heute" berichtete). Und wie sieht es im Rest von NÖ aus? „Heute" nahm die Bevölkerungsentwicklungen genau unter die Lupe:

Landflucht lässt die Städte wachsen – das gilt auch für NÖ: Während St. Pölten, Wr. Neustadt, Klosterneuburg, aber auch Traiskirchen, Schwechat und Stockerau in den letzten Jahren massiv an Bevölkerung zulegten (siehe Tabelle), kämpfen Kleinstädte wie Gmünd, Schrems und Waidhofen/Thaya sowie Lilienfeld, aber auch Ternitz mit Abwanderung (siehe Tabelle).

Speckgürtel boomt

Kurios: Obwohl der Speckgürtel weiter wächst, legte die Stadt Mödling laut Zahlen der Statistik Austria nur um 193 Einwohner zu, dafür boomen Brunn/Gebirge (von 9.622 auf 11.864) oder Perchtoldsdorf (von 13.991 auf 15.047). Auch stark: Ebreichsdorf (Baden, von 8.876 auf 10.942). Stockerau hat mit 16.916 Einwohnern die Bezirkshauptstadt Korneuburg (12.986) weit überholt. Witzig: In der Gemeinde Ertl (Amstetten) lebten 2002 ebenso viele Menschen wie heute, nämlich 1.252.

Quelle: Statistik Austria, Zahlen exklusive Zweitwohnsitzen, Zählungen immer zu Jahresbeginn

(nit)

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